In Cabras rauchen die Leute Crack und lassen die Flaschen auf der Straße liegen.
Nur einen Steinwurf von der Kirche Santa Maria Assunta entfernt, die Beschwerde: „Ich veröffentliche das Foto, um den Eltern zu helfen und diese Kinder zu retten.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Zuerst sah es aus wie eine weggeworfene Plastikflasche , wie so oft. Doch als sie versuchte, sie aufzuheben, um sie wegzuwerfen, bemerkte sie, dass sie zum Crackrauchen präpariert war. In Cabras herrscht Drogenalarm.
Die Flasche wurde nur wenige Meter von der Kirche Santa Maria Assunta entfernt in einer engen, dunklen Gasse entdeckt. Antonella Corrias, die in der Gegend wohnt, fand sie beim Spaziergang mit ihrem Hund. „Ich war sprachlos“, sagte sie. „Zu wissen, dass nur wenige Meter von meinem Haus entfernt Kinder in Gefahr sind, ist schockierend. Und dann wurde sie auch noch von jemandem, der sie benutzt hat, einfach auf der Straße weggeworfen, ohne daran zu denken, dass andere damit in Berührung kommen könnten.“
Die fragliche Flasche dient als eine Art improvisierte Pfeife. Die Substanz wird auf die Folie über der Öffnung gegeben, und die Seite der Flasche wird durchstochen. Anschließend wird der Korpus eines Stifts in das Loch eingeführt, um die schädlichen chemischen Dämpfe einzuatmen, die beim Einatmen schwere gesundheitliche Schäden verursachen können. Um Familien zu warnen und diese Kinder zu schützen, beschloss Antonella Corrias, das Foto in den sozialen Medien zu veröffentlichen : „Ich möchte Eltern helfen, die wissen, dass ihre Kinder stundenlang in diesem Bereich spielen“, erklärt sie. „Wenn sie rechtzeitig eingreifen, kann vielleicht das Schlimmste verhindert werden. Diesmal handelt es sich nicht nur um einen Streich wie damals, als unsere Haustür eingetreten wurde, sondern um einen sehr gefährlichen Vorfall. Ich appelliere an die Polizei und die Stadtverwaltung, Maßnahmen zu ergreifen.“
Der Bürgermeister von Cabras, Andrea Abis : „Drogenkonsum ist in unserer Stadt leider ein bekanntes Problem. Genauso bekannt ist aber auch unser Präventionsprojekt, das wir beispielsweise an Mittelschulen durchführen. Es ist der einzige Weg, den wir haben, um die Menschen über die Gefahren dieser Substanzen aufzuklären und sie zu informieren. Auch die Arbeit der Carabinieri auf der örtlichen Wache ist bekannt. Es liegen zahlreiche Anzeigen gegen verschiedene Personen vor, und es geht dabei nicht nur um Minderjährige.“
Sara Pinna
