Im Gesundheitswesen geht die Gewerkschaft CISL FP in Sassari in die Offensive: „Die Verantwortlichkeiten sind klar und nicht länger hinnehmbar.“
Die Gewerkschaft beschuldigt das Regionalministerium, die örtliche Gesundheitsbehörde (ASL) und die AOU.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Die Verantwortlichkeiten sind klar und nicht länger hinnehmbar.“ Die Gewerkschaft Sassari CISL FP erhebt eindeutige Vorwürfe gegen das regionale Gesundheitsministerium sowie die Leitung der lokalen Gesundheitsbehörden (ASL) und der lokalen Gesundheitsbehörde (AOU). „Sie blockieren die Gewerkschaftsverhandlungen schuldhaft, indem sie die Umsetzung vertraglicher Bestimmungen verhindern, die sich unmittelbar auf die finanzielle, fachliche und organisatorische Verbesserung der Mitarbeiter auswirken“, erklärten Antonio Monni, Sekretär der Gewerkschaft Sassari CISL FP, und der regionale Sekretär Gianmario Sardu in einer gemeinsamen Stellungnahme. Gewerkschaftsvertreter kritisieren, dass Monate nach Inkrafttreten des neuen nationalen Tarifvertrags für das Gesundheitswesen und trotz unterzeichneter Anträge der CISL FP die vertraglichen Lücken für 2024 noch immer nicht geschlossen und die Nachtragsverhandlungsrunden für 2025 noch nicht eingeleitet wurden. Dies hat schwerwiegende Folgen, insbesondere für die Mitarbeiter der AOU, die weder von Leistungszulagen noch von Gehaltserhöhungen oder Karriereentwicklung profitiert haben, noch wurden Maßnahmen zur Weiterbildung und Verbesserung der Arbeitsorganisation ergriffen.
Der Berufsverband hebt die gravierenden Probleme des Krankenhauses hervor, von überfüllten Notaufnahmen bis hin zu Personalmangel, insbesondere bei Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal. „Darüber hinaus“, heißt es in der Erklärung, „gibt es in einigen spezialisierten und intensivmedizinischen Bereichen keinen diensthabenden Arzt, sodass das medizinische Fachpersonal komplexe klinische Situationen bewältigen muss, die offensichtliche berufliche und sicherheitsrelevante Risiken bergen.“ Unzufriedenheit wird auch hinsichtlich der Personalrekrutierung und der „unerträglichen Verwirrung zwischen Leistungs- und Qualifikationsrankings, dem Einsatz von Zeitarbeitern und sogenannten ‚Baustellenarbeitern‘“ geäußert. Dies führe zu einem chaotischen System, das Konflikte, prekäre Arbeitsverhältnisse, Ressourcenverschwendung und mangelhafte Versorgung zur Folge habe. Die Gewerkschaft fordert daher die Wiederherstellung der Ordnung und dass das Ministerium, die lokalen Gesundheitsbehörden und die lokalen Gesundheitsämter (AOU) – so die Gewerkschaft – „echte Arbeitsbeziehungen anstelle von formalen und ergebnislosen Treffen, einen außerordentlichen Plan für die Festanstellung von Personal sowie strukturelle organisatorische Maßnahmen zur Reduzierung der Überbelegung und zur Gewährleistung eines würdevollen Pflegestandards“ etablieren.
