„Ich will wieder auf die Beine kommen“: Solarussa, die Träume und Hoffnungen der 15-Jährigen, die nach einem Sprung ins Meer gelähmt ist.
Der Kampf eines jungen Sarden, der am 7. Juni eine schwere Nackenverletzung erlitt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Er wiederholt es wie ein Mantra: „Ich will es alleine schaffen und wieder auf die Beine kommen.“ Seine Stimme ist noch etwas heiser, aber sie zeugt von der Stärke eines Menschen, der niemals aufgibt. Und die Herausforderung für den 15-Jährigen aus Solarussa, der nach einem Sprung in Torregrande am 7. Juni querschnittsgelähmt ist, ist eine, die er sich nicht entgehen lassen darf . Sieben Monate Krankenhausaufenthalte, Operationen und Komplikationen, die jeden anderen außer dem Schüler des Gymnasiums in Oristano aus der Bahn geworfen hätten. „Ich nehme die Situation gelassen und unbeschwert“, gibt er zu. „ Meine Beine nicht bewegen zu können, ist kein Problem, ich fühle mich nicht anders. Und ich will wieder gesund werden.“
Die Geschichte – Der Sprung ins Torregrande-Tal sollte einfach nur Spaß machen und den gerade begonnenen Sommer genießen. Doch die Freude über den letzten Schultag wurde durch das flache Wasser jäh zerstört. „Ich bin direkt reingesprungen und mit der linken Gesichtshälfte aufgeschlagen“, erinnert er sich. „Ich hörte ein Knacken und wusste sofort, dass etwas gebrochen war.“ Der 15-Jährige konnte sich nicht bewegen; er blieb ein oder zwei Minuten unter Wasser, bis ein Klassenkamerad eingriff. „Er zog mich raus, aber ich hatte auch getrunken“, sagt er. „Dann kam Hilfe, und wir wurden ins Krankenhaus gebracht.“ Von San Martino bis zum Gemelli-Krankenhaus in Rom waren es dunkle Tage: drei Wochen, an die er sich nicht erinnern kann. „Seit dem 25. Juni habe ich wieder klare Erinnerungen. Da lag ich mit einer Sauerstoffmaske auf der Intensivstation.“ Die Diagnose: Seine Beine und Arme sind aufgrund einer Halswirbelsäulenverletzung gelähmt.
Doch die Tortur hatte gerade erst begonnen. Auf der Plattform GoFundMe wurde nun eine Spendenaktion ins Leben gerufen (von Eleonora Pisu). „Solidarität ist in dieser Zeit besonders wichtig, denn die Behandlungen sind langwierig, anstrengend und teuer“, kommentierte der Bürgermeister von Solarussa, Mario Tendas.
Der vollständige Artikel ist ab Samstag, dem 3. Januar, in L'Unione Sarda im Zeitschriftenhandel erhältlich.
