Das Kulturministerium hat zugestimmt. Für das Projekt des gigantischen Offshore-Windparks Ichnusa Wind Power vor der Südwestküste Sardiniens wurde eine positive Stellungnahme eingereicht: 42 jeweils 285 Meter hohe Turbinen verteilen sich auf eine Fläche von rund 116 Quadratkilometern im Meer vor Capo Altano, Fontanamare, Porto Paglia und unweit von Porto Flavia und Buggerru.

Die schwimmenden Windkraftanlagen (das Unternehmen gehört Copenhagen Infrastructure Partners und Eni) liegen 36 bis 42 Kilometer vor der Küste , wären aber, falls sie gebaut werden, vom Land aus sichtbar. Dies hat das antragstellende Unternehmen unter anderem mit Fotosimulationen belegt. Die technische Sonderkommission des Ministeriums für Umwelt, Klima und ländliche Angelegenheiten (MIC) für das Projekt „Neuseeländisches Projekt zur Förderung der erneuerbaren Energien“ (NRRP) hat das Vorhaben zur Kenntnis genommen und genehmigt, jedoch Auflagen speziell hinsichtlich der Auswirkungen auf die Landschaft erlassen.

Die Techniker fordern einen Plan zur Verbesserung der Landschaftswahrnehmung, einschließlich Farblösungen, Antireflexionsbeschichtungen, Oberflächenveredelungen und Maßnahmen zur Reduzierung des visuellen Kontrasts der Windkraftanlagen. Die schwierigste Genehmigung liegt jedoch bereits vor. Es fehlt lediglich die endgültige Zustimmung der Ministerkommission, die nach aktuellem Stand voraussichtlich keine größeren Hindernisse aufweisen wird.

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