Schwere Überbelegung und Unterbringung von Patienten in der Notaufnahme des Krankenhauses Santissima Trinità in Cagliari. Krankenschwestern, Ärzte und medizinisches Personal, die im Is Mirrionis arbeiten, sind „erschöpft“, unter anderem aufgrund „langer Wartezeiten und der Nervosität verärgerter Patienten, was sich auf das Personal auswirkt“.

Die Gewerkschaft Nursing Up schlägt Alarm. „Patienten, die bereits behandelt wurden und noch nicht auf ihre vorgesehenen Stationen verlegt sind, dürfen nicht tagelang in der Notaufnahme bleiben. Heute Morgen warten 21 Patienten auf eine stationäre Aufnahme“, berichtet Andrea Cattarin, Gewerkschaftsvorsitzende der Nursing Up-Ortsgruppe Cagliari. Sie fordert die „sofortige Umsetzung der im regionalen Plan zur Bewältigung der Überbelegung vorgesehenen Maßnahmen“.

Cattarin wirft dem medizinischen Fachpersonal vor, es sei „menschlich unmöglich, gleichzeitig die Langzeitpflege zu gewährleisten und die Versorgung und Behandlung von Notfällen sicherzustellen. Dies ist das negative Phänomen der Überbelegung, was bedeutet, dass Patienten aufgrund fehlender Betten auf den zugewiesenen Stationen tagelang in der Notaufnahme verbringen müssen.“

Laut Gewerkschaft zeigen sich die gravierenden Probleme in der Notaufnahme, wo es an Platz mangelt und die Arbeitsbelastung unzumutbar ist. Die Ursache liegt jedoch vermutlich in der Bettenkapazität auf den Stationen und im umliegenden Bereich. Marino Vargiu, regionaler Pflegedirektor, fordert das Gesundheitsministerium auf, umgehend einzugreifen, um die Beschäftigten und die Bevölkerung zu schützen.

(Unioneonline/En.Ne.)

© Riproduzione riservata