Gallura, eine Frau, gibt ihr Smartphone zur Reparatur ab; ihre Fotos landen auf Pornoseiten.
Eine Frau fordert Gerechtigkeit vom Untersuchungsrichter in Cagliari, vier Personen wurden angeklagt: Ihre Bilder wurden auch auf einer Großleinwand in einem Pub projiziert.(Foto des Ansa-Symbols)
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Die 45-jährige Frau, die in einer Stadt wenige Kilometer von Olbia entfernt wohnt und deren Bilder aufgrund der unbefugten Entnahme von ihrem Handy und ihren Konten auf Pornoseiten landeten, gibt nicht auf und wird in den kommenden Tagen vor dem Untersuchungsrichter in Cagliari erscheinen, um Gerechtigkeit zu erlangen.
Die Dateien sollen kursiert sein, nachdem das Smartphone einem Techniker zur Reparatur übergeben worden war.
Die von dem mutmaßlichen Opfer des Cyberangriffs eingereichte Anzeige ist sehr schwerwiegend und betrifft mehrere Personen. Nach umfangreichen Ermittlungen stellte die Staatsanwaltschaft von Cagliari (zuständig für Cyberkriminalität) jedoch keine Straftaten fest.
Die Klägerin, vertreten durch die Anwälte Angelo Merlini und Donatella Corronciu, beantragt nun die Aufhebung der Abweisung ihrer Klage. Sie behauptet , es gebe Beweise dafür, dass ihre Konten (ein vertraulicher Ordner) und ihr Smartphone gehackt wurden, nachdem das Telefon zur Überprüfung übergeben worden war.
Neben dem für das Gerät zuständigen Techniker wurden auch vier Personen angezeigt, die die Bilder angeblich weiterverbreitet haben.
Die Fakten sind besonders schwerwiegend: Kunden eines Pubs in Olbia sollen Fotos und Videos des Opfers auf einem großen Bildschirm gesehen haben, und eine ihrer Kolleginnen zeigte die Aufnahmen sogar am Arbeitsplatz.
