Frau taucht trotz roter Flagge: Rettungsschwimmer rettet Frau in Porto Tramatzu
Die Zivilschutzbehörde von Sarrabus Gerrei hat eine Warnung herausgegeben: „Befolgen Sie die Anweisungen: Zu viele unterschätzen die Risiken.“Porto Tramatzu (Foto: Sarrabus Gerrei Civil Protection)
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Die rote Flagge wehte. Sie war vor der Gefahr gewarnt worden. Doch eine 51-jährige Frau beschloss trotzdem, heute Morgen in Porto Tramatzu zu schwimmen. Die Folge: Sie konnte nicht mehr zurück ins Wasser und musste gerettet werden.
Der von der Zivilschutzbehörde Sarrabus Gerrei gemeldete Vorfall ereignete sich heute Morgen kurz nach 12:30 Uhr an der Küste von Villaputzu.
„Das rechtzeitige Eingreifen unseres Rettungsschwimmers Daniele Mattana war ein Glücksfall“, so der Verband. „Nachdem er die Frau erreicht hatte, beruhigte er sie und musste hart kämpfen, um sie aus der Gefahrenzone zu bringen.“ „Die Strömung“, sagte der Rettungsschwimmer, „war ziemlich stark, und es war nicht einfach, sie in Sicherheit zu bringen, aber zum Glück ging alles gut.“
Die 51-Jährige hatte kein Wasser geschluckt und wollte keine medizinische Hilfe rufen. „Es war nur ein großer Schreck. Hoffentlich geht sie beim nächsten Mal, wenn die rote Flagge gehisst wird, nicht mehr ins Wasser“, sagte sie.
In weniger als einem Monat Dienstzeit in Porto Tramatzu hat der Rettungsschwimmer bereits drei Einsätze durchgeführt, „und wir fangen an, uns Sorgen zu machen: Leider ist vielen Menschen nicht bewusst, dass sich der Meeresboden dort in den letzten Jahren ebenfalls verändert hat, und in der Überzeugung, dass ‚das Wasser sowieso flach ist‘, riskieren sie, in ernsthafte Gefahren zu geraten.“
(Unioneonline/E.Fr.)
