Farris zum neuen Stadion von Cagliari: „Da stimmt etwas nicht, wir brauchen Transparenz.“
Der Sportrat antwortete: „Ich selbst habe unaufgefordert erklärt, dass der PEF einer gründlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Prüfung unterzogen wird.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Was geschieht im Stadtrat von Cagliari in Bezug auf das neue Stadion? Stadtrat Giuseppe Farris von CiviCa24 kritisiert die mangelnde Transparenz als „Schürung berechtigter Zweifel“. Beunruhigt über die angekündigten Verzögerungen bei der Ausschreibung (ursprünglich für Februar geplant, dann auf das Frühjahr verschoben), nachdem der Finanzplan des Vereins eingereicht worden war, hat der Oppositionsvertreter eine Anfrage gestellt und Akteneinsicht beantragt. „Auf die erste Anfrage keine Antwort und auf die zweite keine Dokumente“, kritisiert Farris. „Stattdessen gibt es nur Presse-Leaks: inakzeptabel.“
Am 14. Dezember 2025 erklärte der Stadtrat: „Cagliari Calcio hat den wirtschafts- und finanzwirtschaftlichen Plan (EFP) für das neue Stadion eingereicht. Dies ist ein entscheidender Schritt mit Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen, den Zeitplan, die Garantien und die Zukunft eines strategischen Projekts für die Stadt und ganz Sardinien.“ Am 21. Januar gab der Sportstadtrat Giuseppe Macciotta ein Interview, in dem er erklärte, dass „wirtschaftlich-rechtliche Prüfungen“ im Gange seien und es zu einer „Verschiebung des Zeitplans“ kommen werde.
Farris übersetzt: „Irgendetwas stimmt nicht, aber niemand erklärt, was. Wenn es rechtliche und wirtschaftliche Probleme gibt, haben die Bürger ein Recht darauf, davon zu erfahren. Wenn sich der Zeitplan ändert“, fährt er fort, „muss der Stadtrat informiert werden. Wenn der Antrag eingereicht wurde, gibt es keinen Grund, ihn geheim zu halten.“
„Das Schweigen der Verwaltung ist nicht neutral: Es ist eine politische Entscheidung, die die Transparenz untergräbt, die Rolle des Stadtrats schwächt und berechtigte Zweifel schürt. Das neue Stadion darf nicht zu einem weiteren undurchsichtigen Projekt werden“, so sein Fazit.
Sportstadtrat Giuseppe Macciotta antwortete Stadtrat Farris und stellte klar, dass der Zeitrahmen für eine gründliche Prüfung eines komplexen und wichtigen Dokuments wie des Wirtschafts- und Finanzplans für das neue Stadion nicht durch externen Druck oder Mediendruck diktiert werden kann. „Ich selbst habe transparent und ohne Druck erklärt, dass der von Cagliari Calcio vorgelegte Wirtschafts- und Finanzplan Gegenstand einer gründlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Prüfung ist, die mit Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und voller Unabhängigkeit durchgeführt wird. Der Zeitpunkt dieser Prüfungen liegt im Ermessen der Verwaltung und wird nicht durch Fragen oder Beiträge in den sozialen Medien beschleunigt.“
Macciotta bekräftigte zudem seinen uneingeschränkten Respekt vor den gesetzlich verankerten Rechten der Stadträte und betonte, dass die Verwaltung ausschließlich im öffentlichen Interesse handle, „ohne sich von Kontroversen oder Streitigkeiten beeinflussen zu lassen, sondern stets einen ernsthaften und konstruktiven Dialog zum Wohle der Stadt anstrebt“.
(Unioneonline/E.Fr.)
