EU-Betrug: Über 114.000 € auf einem Bauernhof in Mandrolisai beschlagnahmt
Jahrelang wurden angeblich unrechtmäßig nicht rückzahlbare Beiträge der Europäischen Union erhalten.(Foto Cc)
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Sie sollen auf unrechtmäßige Weise europäische Fördermittel für die ländliche Entwicklung in Höhe von insgesamt über 114.000 Euro erhalten haben.
Dies wurde einem Bauernhof in Mandrolisai vorgeworfen, gegen den die Carabinieri der Polizeistation Desulo im Auftrag der Europäischen Staatsanwaltschaft und zur Vollstreckung eines Beschlusses des Untersuchungsrichters des Gerichts von Cagliari eine vorsorgliche Beschlagnahme durchführten.
Die Maßnahme ist Teil einer komplexen Untersuchung wegen schweren Betrugs zum Zweck der Erlangung öffentlicher Gelder und Selbstwäsche, die mit Unterstützung der EPPO-Sektion der Carabinieri-Ermittlungseinheit in Rom durchgeführt wird.
Nach den bisherigen Erkenntnissen soll das Unternehmen jahrelang nicht rückzahlbare Zuschüsse von der Europäischen Union erhalten haben, indem es angeblich Eigentums- und Verwaltungsnachweise für landwirtschaftliche Flächen fälschte und Produktionsaktivitäten deklarierte, die tatsächlich nicht durchgeführt wurden.
Die Beschlagnahme umfasste Girokonten, Finanzanlagen und Vermögenswerte, die dem Unternehmen und den beteiligten Personen zuzurechnen sind.
