Erneuerbare Energien: Wie das Geschäft funktioniert und warum es die Geldbeutel der sardischen Bürger belastet.
Ein 1,6 Milliarden Dollar schweres Abkommen, das nur den Energieüberschuss berücksichtigt, den die Insel nicht benötigt und der nicht exportiert werden kann.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein 1,6 Milliarden Euro teures Geschäft, das die sardischen Bürger finanziell stark belastet. Ingenieur Giovanni Cossu erklärt, wie die massiven Wind- und Photovoltaik-Investitionen funktionieren, die derzeit auf der Insel stattfinden.
Der Experte beginnt von vorn und erinnert daran, dass „unsere Insel ein Kontingent für erneuerbare Energien von 6,2 Gigawatt zugewiesen bekommen hat, das bis 2030 aktiviert werden soll.“ Die auf der Insel eingereichten Anschlussanträge belaufen sich jedoch auf 44,98 Gigawatt: „Das bedeutet, dass der Bedarf an Anlagen mehr als siebenmal so hoch ist wie das regionale Dekarbonisierungsziel.“
Aktuelles Szenario
Aktuell sind die Stromnetze Sapei und Sacoi in Sardinien in Betrieb (wobei letzteres derzeit auf Version drei aufgerüstet wird). „Sobald die Verbindung über das Tyrrhenische Meer fertiggestellt ist, könnten die Leitungen bei maximaler Auslastung fast 21.000 Gigawattstunden pro Jahr transportieren.“ Rechnet man die rund 8.400 Gigawattstunden Strombedarf der Insel hinzu, steigt die Zahl auf 30.000, „was unter Berücksichtigung der bei Terna eingereichten Anschlussanträge einen jährlichen Überschuss von 10.000 ergibt.“
Das Unternehmen
Und genau hier kommen die Mechanismen der Spekulation ins Spiel. „Sobald die Projekte genehmigt sind“, erinnert sich der Ingenieur, „werden die Anlagenbetreiber für ihre Energie auf der Grundlage ihrer deklarierten Produktionskapazität bezahlt, unabhängig davon, ob sie genutzt wird oder nicht.“
„Sardiniens Überschuss von 10.000 Gigawattstunden könnte durchschnittliche Einnahmen von 80 Millionen Euro pro Jahr generieren“, und da die Auktionsverträge eine Laufzeit von zwanzig Jahren haben, „kann das Geschäft auf 1,6 Milliarden geschätzt werden.“
Ein Geschäft auf Kosten aller, da „die Energiekosten aus sogenannten grünen Quellen unseren Rechnungen in Rechnung gestellt werden“.
Alessandra Carta
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