Eisenbahnstrecke Nuoro-Abbasanta: Fenu schreibt an Salvini: „Finanzieren Sie das Projekt und erstellen Sie einen klaren Zeitplan.“
Der Bürgermeister gibt den Startschuss für die neue elektrifizierte Linie: „Der Shuttle ist nur der erste Schritt.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Vor wenigen Tagen nahm er gemeinsam mit Gouverneurin Alessandra Todde an der Ankündigung der bevorstehenden Inbetriebnahme des Shuttle-Services teil, der ab dem 27. Juli den Bahnhof Nuoro per Straße mit der Bahnstrecke Abbasanta verbinden wird. Dieser Triumph stieß bei Claudio Solinas, dem Vorsitzenden des Trenitalia-Nuorese-Komitees, auf wenig Gegenliebe. Er hatte sich stets dafür eingesetzt, Italiens einzige Provinzhauptstadt ohne Bahnanschluss an das RFI-Netz anzubinden. Bürgermeister Emiliano Fenu erklärte nun, dies sei lediglich „ein wichtiger erster Schritt, ermöglicht durch das Engagement der Region Sardinien. Doch eine Straßenverbindung, so nützlich sie auch sein mag, kann die dringend benötigte Schieneninfrastruktur Zentralsardiniens nicht ersetzen.“
Aus diesem Grund gab der Bürgermeister von Nuoro bekannt, dass er sich schriftlich an den Minister für Infrastruktur und Verkehr, Matteo Salvini, gewandt habe, „um eine endgültige Entscheidung über die Bahnstrecke Nuoro-Abbasanta und den sofortigen Beginn der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie für die neue elektrifizierte Strecke zu erbitten“. Er erläuterte die Meilensteine (die Machbarkeitsstudie wurde Ende 2024 fertiggestellt und 2025 beim Ministerium eingereicht) und betonte: „Nach 18 Monaten muss die Bewertungsphase als abgeschlossen gelten; jetzt müssen wir in die Planungsphase übergehen.“ Die Gemeinde konzentriert sich auf die P3-Alternative: „51 Kilometer Strecke zwischen Nuoro-Pratosardo und Abbasanta mit Haltestellen in Ottana und Sedilo.“
Fenu erinnert daran, dass die Bahnlinie „einen besseren Zugang zu Gesundheitsversorgung, Universitäten, Zulieferbetrieben und Tourismus bedeutet und für SOS Enattos’ Bewerbung um den Standort des Einstein-Teleskops von strategischer Bedeutung ist: Es ist undenkbar, eine wichtige europäische wissenschaftliche Infrastruktur zu fördern und gleichzeitig den wichtigsten urbanen Knotenpunkt außerhalb des nationalen Schienennetzes zu lassen.“ Er schließt: „Ich habe das Ministerium gebeten, das Projekt zu finanzieren, einen klaren Zeitplan zu erstellen und umgehend ein Arbeitstreffen mit RFI, der Region und der Gemeinde einzuberufen, denn Nuoro und die gesamte Region Nuoro können nicht länger warten.“
