An erster Stelle auf der Liste der mutmaßlichen Opfer des Verbrechens steht der Name des Staatspräsidenten Sergio Mattarella. Ihm folgen zwei stellvertretende Inspektoren und ein stellvertretender Leiter der Staatspolizei, die alle auf der Polizeiwache in Olbia Dienst tun und sich der Zivilklage angeschlossen haben.

Heute Morgen begann vor der Richterin Federica Di Stefano am Gericht Tempio Pausania ein Verleumdungsprozess. Angeklagter ist der aus Olbia stammende Francesco Dongu.

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf ein gefälschtes Facebook-Profil mit dem Nicknamen „Sergio Mafiarella“ und einem Bild des Staatspräsidenten. Der Nutzer, der sich hinter dieser falschen Identität verbarg, hatte Beleidigungen und Kommentare gegen Beamte der Strafverfolgungsbehörden veröffentlicht.

Die Ermittlungen führten zur Identifizierung von Dongu, der sich nun wegen Verleumdung verantworten muss: Die drei Beamten der Staatspolizei stellten sich über ihre Anwältinnen Angela Corda, Lia Deiana und Michela Garau.

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