Ein Appell aus dem sardischen Hinterland: „Das Stauseewasser sollte nicht verschwendet werden.“
Die Schleusentore am Monte Pranu wurden geöffnet: Wasser strömt ins Meer. Sardische Bauern: „Es ist jedes Jahr dasselbe, und dann kommen im Sommer die Wassersparmaßnahmen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Seit dem Unwetter in Sulcis werden täglich zweieinhalb Millionen Kubikmeter Wasser ins Meer geleitet. Der Stausee Monte Pranu, das wichtigste Wasserreservoir im Südwesten Sardiniens, ist voll, doch die Bauern von Sulcis sind besorgt und appellieren: „ Jedes Jahr dasselbe Spiel: Im Winter heißt es, eine Wasserkrise sei abgewendet, doch am Ende des Sommers werden wieder Einschränkungen verhängt, weil man keinen Weg findet, diese wichtige Ressource zu schonen .“
Das Drama auf den Feldern geht weiter: Schäden durch Unwetter im Winter und Dürre in der heißen Jahreszeit. „Momentan leiten wir Millionen Kubikmeter Wasser ins Meer“, sagt Michele Virdis, Landwirt und für Landwirtschaft zuständiger Gemeinderat in Sant’Anna Arresi. Gestern füllten die Regenfälle weiterhin die beiden Stauseen der Region: Bau Pressiu in der Gemeinde Nuxis und Monte Pranu in Tratalias.
