Die Carabinieri der Polizeistation Dolianova vollstreckten eine vom Gericht von Cagliari erlassene Vorsichtsmaßnahmenverfügung gegen einen 48-jährigen Einwohner der Stadt.

Die Anordnung verbietet es den Bewohnern, sich in der Gemeinde Dolianova aufzuhalten, und untersagt es jedermann, sich den Verletzten zu nähern. Sie verpflichtet die Bewohner, einen Abstand von mindestens 1.000 Metern einzuhalten, der mit einem elektronischen Armband überwacht wird.

Die Entscheidung beruht auf einer komplizierten Familiensituation, die am 29. Januar in einem schwerwiegenden Vorfall gipfelte. Laut Rekonstruktion soll der Mann, sichtlich aufgebracht, seine Verwandten, insbesondere zwei Frauen über sechzig, aus nichtigen Gründen angegriffen und sie mit einem Springmesser bedroht haben.
Die daraufhin durchgeführten Untersuchungen ergaben ein Muster wiederholter Belästigungen, Bedrohungen und vorangegangener Übergriffe, die auf die Hypothese des Stalkings zurückzuführen sind.

Diese Faktoren führten zur sofortigen Aktivierung des „Roten Codes“ und der darauf folgenden, in den letzten Stunden durch elektronische Überwachungsgeräte verstärkten Ordnung.

(Unioneonline/D)

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