Die Gemeinde Tempio wird nicht länger die ausführende Stelle für die Sanierung eines Abschnitts der Staatsstraße Tempio-Aglientu-Palau (SS 133, Kosten in Höhe von 22 Millionen Euro) sein.

Der regionale Ratsvorsitzende für öffentliche Arbeiten, Antonio Piu , entschied dies mit einer Bestimmung, die der Tempio-Regierung faktisch das Mandat zur Durchführung der Arbeiten entzieht.

Die Entscheidung des Regionalrats ist die Folge eines Schreibens der Gemeinde Tempio , das nach der Amtseinführung von Bürgermeisterin Gianna Masu versandt wurde und in dem die Verwaltung von Tempio die Region aufforderte, die Intervention auszusetzen.

Der Regionalrat unter Vorsitz von Alessandra Todde erklärte, es handele sich um ein wichtiges Projekt für das lokale Straßennetz , das mit anderen Gemeinden der Region abgestimmt worden sei. Weiterhin merkte der Regionalrat an, dass das Projekt bereits angelaufen sei.

Die erste Reaktion auf die Entscheidung von Stadtrat Antonio Piu kam von Aglientus Bürgermeister Marco Demuro , der die Entscheidung der Regionalregierung begrüßte. Demuro erklärte: „Wir sind mit der Entscheidung des Regionalrats und des Stadtrats für öffentliche Arbeiten sehr zufrieden. Sie zeugt von großer institutioneller Verantwortung. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer sorgfältigen, gemeinsamen und strategischen Raumplanung, die über Jahre hinweg von allen Verwaltungen der Alta Gallura durchgeführt wurde. Es handelt sich hier nicht nur um einen Asphaltstreifen, sondern um das Rückgrat eines konkreten Projekts: die schnelle und sichere Verbindung des Landesinneren mit der Küste, die Anbindung des Flusses Limbara an das Meer, um wirtschaftliche Entwicklung, integrierten Tourismus und effiziente Dienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger der Alta Gallura zu schaffen.“

Demuro fährt fort: „Die Absicht der derzeitigen Tempio-Pausania-Verwaltung gegenüber der Region in einem Schreiben vom 14. Juli, das Projekt auszusetzen, stellt einen schweren institutionellen Affront dar. Die Bitte, nicht länger als Durchführungsorgan für das Projekt tätig zu sein, ist vollkommen legitim, doch die Missachtung bestehender Vereinbarungen und bereits genehmigter Pläne (ohne auch nur Gespräche aufzunehmen) ist nicht nur gegenüber der Region und den Nachbargemeinden, sondern gegenüber dem gesamten Gebiet respektlos, das seit langem auf die Modernisierung dieses Straßennetzes wartet.“

Er schließt: „Öffentliche Verwaltung braucht eine umfassende Vision, Kontinuität und vor allem einen fortlaufenden Dialog, keinen Neuanfang, der von parteipolitischer Logik oder bloßem Geltungsdrang diktiert wird. Ich danke der Region, dass sie die Weisheit einer strategischen Entscheidung verteidigt und gezeigt hat, dass die für die integrierte Entwicklung unserer Gemeinden geplanten Ressourcen nicht willkürlichen Neubewertungen unterliegen dürfen. Aglientu wird die Arbeiten weiterhin entschlossen begleiten, um sicherzustellen, dass sie ohne weitere Verzögerungen oder Neubewertungen fortgesetzt werden. Unsere Region verdient moderne Infrastruktur und verlässliche Lösungen.“

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