Die neuen Radwege in Cagliari sorgen für Kontroversen: „Parkplätze werden entfernt und die Straßen verengt.“
In der Via Giotto, der Via Cornalias und der Via Aldo Marongiu beschweren sich Anwohner über unklare Beschilderung und Sicherheitsmängel.Via Giotto, Via Cornalias, Via Aldo Marongiu. Das sind nur einige der Straßen in Cagliari, wo in den letzten Wochen Bordsteine aufgetaucht sind. Zuerst wurden die Fahrbahnmarkierungen verändert, dann kamen die Betonblöcke, die die Fahrspuren verengt, Parkplätze versperrt und für Verwirrung bei den Autofahrern sowie Unmut bei den Geschäftsleuten gesorgt haben.
Anwohner beschweren sich über unklare Beschilderung und Sicherheitsmängel. Auf der Via Cornalias beispielsweise, wo es früher zwei Fahrspuren gab, ist die Straße nun schmaler, sodass Autos gezwungen sind, die Fahrbahn zu kreuzen, ohne dass die Fahrtrichtung eindeutig erkennbar ist. Dies führt zu Verwirrung und stockendem Verkehr, insbesondere an Kreuzungen.
Laut Virgilio Scanu, Präsident der FIAB-Niederlassung in Cagliari, wurden die Bordsteine korrekt positioniert. Was jedoch fehlt, ist ein Radwegenetz, das alle Stadtringe – vom Zentrum über die Vororte bis hin zur Gemeinde Pirri – miteinander verbindet.
Veronica Fadda
