Die Gesundheitsversorgung in Gallura befindet sich auf einem Rekordhoch. Gewerkschaften sagen zu Todde: „Grundlegende Dienstleistungen sind gefährdet.“
Nach der Notaufnahme in Tempio könnte auch das Krankenhaus Mobi Paolo Merlo in La Maddalena schließen: „Die Sicherheit der Bevölkerung steht auf dem Spiel.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Nach der Notaufnahme in Tempio ist nun auch in Gallura eine weitere Krankenhausabteilung gefährdet, und die Gewerkschaften (CGIL und UIL) fordern vom Präfekten von Sassari ein dringendes Treffen unter Einbeziehung der Regionalpräsidentin Alessandra Todde.
Nach einem internen Schreiben der lokalen Gesundheitsbehörde Olbia (ASL) bezüglich der Mobi-Station (Intensivstation für Überwachungsmedizin) im Paolo-Merlo-Krankenhaus in La Maddalena haben sich die Spannungen verschärft. Die Station, die für die Versorgung von Akutpatienten nach der Entlassung aus der Notaufnahme vor Ort zuständig ist, ist von der Schließung bedroht. Sie kann nicht parallel zum derzeit im Bau befindlichen Gemeindekrankenhaus betrieben werden. Die Mobi-Station versorgt Akutpatienten mit Atemversagen, Herzinsuffizienz, Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung und chirurgischen Erkrankungen. Patienten, die seit dem 1. April aufgenommen wurden, könnten nach Olbia verlegt werden.
Jessica Cardia, Regionalsekretärin der CGIL FP: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie das Recht der Bürger von La Maddalena auf Gesundheit gefährdet wird. Die Aussetzung regulärer Aufnahmen im Paolo-Merlo-Krankenhaus wäre ein inakzeptabler Fehler. Die Sicherheit einer Inselgemeinschaft steht auf dem Spiel. Wir fordern dringende Maßnahmen von der Region und der lokalen Gesundheitsbehörde Gallura. Unser Krankenhaus muss gestärkt, nicht abgebaut werden. Wir haben ein dringendes Treffen mit Präsident Todde beantragt.“
Die Gewerkschaften untersuchen außerdem einen Vertrag, den die örtliche Gesundheitsbehörde Olbia (ASL) angeblich mit einem ehemaligen Honorararzt für einen sechsmonatigen Arbeitsvertrag in der Notfallmedizin des Krankenhauses Olbia abgeschlossen hat. Gerüchten zufolge soll die Gesamtsumme über 70.000 € betragen. Die Gewerkschaften prüfen, ob die im Vertrag genannte Person über einen gleichwertigen Abschluss verfügt und bei der Ärztekammer registriert ist.
