Zunächst versuchte man, pensionierte Ärzte zu rekrutieren. Nun besteht die Herausforderung darin, Verstärkung aus dem Ausland zu holen, da „alle bisher angekündigten Auswahlverfahren erfolglos verlaufen sind“, wie die örtliche Gesundheitsbehörde (ASL) bekräftigt. Neue Ärzte, hauptsächlich aus Argentinien und Kuba, sollen die seit Jahren überlasteten Abteilungen wiederbeleben. Die Region hat einen umfassenden Plan für alle sardischen Einrichtungen aufgelegt, und Oristano hat umgehend reagiert, um diese Chance nicht zu verpassen. Die von Grazia Cattina geleitete Gesundheitsbehörde hat bereits 80 Fachkräfte angefordert, darunter Ärzte, Pflegekräfte und Radiologieassistenten. „Diese Verstärkung wäre für die drei Krankenhäuser in Oristano, Bosa und Ghilarza unerlässlich“, so die Gesundheitsbehörde.

Das Bio

Das San Martino Krankenhaus leidet seit Jahren unter akutem Personalmangel. Die meisten Abteilungen sind nicht nur auf die hohe Professionalität und das Engagement ihrer Mitarbeiter angewiesen, sondern auch auf Spezialisten, die auf Vertragsbasis oder freiberuflich tätig sind. Besonders betroffen sind die Notaufnahme, die Radiologie und die Innere Medizin in San Martino. Der Antrag der lokalen Gesundheitsbehörde auf Personalerweiterung unterstreicht diese Problematik. „Wir suchen vor allem Onkologen, Fachärzte für Notfallmedizin, Radiologen und Pneumologen“, betont das Krankenhaus. Auch die Pädiatrie und die Psychiatrie haben mit Personalmangel zu kämpfen. Konkret wurden 44 Ärzte für Oristano, 19 für Bosa und 17 für Ghilarza angefordert. Ab dem nächsten Jahr könnten sie in den Gesundheitseinrichtungen der Provinz tätig werden.

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