Der Vorstand des Parks: „In Porto Conte wird es niemals einen einzelnen Mann geben, der das Kommando hat.“
Eine scharfe Reaktion auf die Anschuldigungen des Vereins Punta Giglio Libera.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Es gab im Park noch nie einen einzelnen Mann, der die Verantwortung trug.“ Dies ist die Kernaussage eines langen Schreibens, das Mitglieder des Vorstands des Porto Conte Parks als scharfe Antwort auf die kürzlich vom Verein Punta Giglio Libera – Ridiamo Vita al Parco APS erhobenen Anschuldigungen und zur Verteidigung der über die Jahre geleisteten Arbeit der Organisation und ihrer Führung verfassten.
Die jüngste Pressemitteilung des Umweltverbandes, in der die Parkleitung kritisiert und ihr vorgeworfen wurde, sich zu einer auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region ausgerichteten Struktur entwickelt zu haben, stand im Fokus der Öffentlichkeit. Raimondo Tilocca, Lina Bardino und Adriano Grossi, Mitglieder des Parkvorstands, reagierten darauf und bezeichneten die Darstellung als „zutiefst unfair und unvereinbar mit der administrativen und institutionellen Realität der Organisation“.
Laut den drei Vorstandsmitgliedern wurde der Porto Conte Park „nie von einer einzelnen Person geleitet“, sondern durch gemeinsame Entscheidungen des Verwaltungsrats und der Parkversammlung. In der Erklärung wird bekräftigt, dass der Direktor (Mariano Mariani) ausschließlich die gesetzlich vorgeschriebenen Managementfunktionen wahrgenommen und die von den Gremien der Behörde festgelegten politischen und programmatischen Leitlinien umgesetzt hat. „Verantwortung, Verdienste oder politische Führung heute einer einzelnen Person zuzuschreiben“, erklären sie, „zeugt von mangelndem Verständnis oder bewusster Missachtung der Funktionsweise einer komplexen öffentlichen Einrichtung wie eines Regionalparks.“
Die Vorstandsmitglieder lehnen auch die Idee eines Schutzgebietes ab, das geschlossen und von der Gemeinde abgelegen ist. „Ein moderner Park“, betonen sie, „darf sich nicht auf passiven Naturschutz beschränken, sondern muss Umweltschutz, Bildung, Forschung, nachhaltige Nutzung sowie die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region integrieren.“
Das Dokument hebt die Errungenschaften der letzten Jahre hervor: Dienstleistungen, Bildungsaktivitäten, nachhaltige Mobilität, Umweltverbesserung und neue Beschäftigungsmöglichkeiten, mit dem Ziel, das Naturerbe „bekannter und damit besser geschützt“ zu machen.
Für Tilocca, Bardino und Grossi besteht die zukünftige Herausforderung darin, Naturschutz und nachhaltige Entwicklung in Einklang zu bringen und dabei „ideologische Interpretationen und Vereinfachungen“ zu vermeiden, die ihrer Meinung nach der Arbeit der Leitung, der Techniker und der Arbeiter des Porto Conte Parks nicht gerecht werden.
