Das ist der Preis der Krise. Die Kosten, die die Region und die Regierung für die Unterstützung eines völlig gescheiterten industriellen Aufschwungs auf Sardinien tragen mussten: vier Milliarden Euro über zwanzig Jahre ohne jeglichen wirtschaftlichen Multiplikatoreffekt. Weder in den Regionen noch für die Familien. Fünfzehn Jahre des Scheiterns, die zur Zerstörung der Beschäftigungsbasis geführt haben.

Diese monströse Summe, die in den öffentlichen Finanzdokumenten vermerkt ist, fließt auf vielfältige Weise: durch Beschlüsse, ministerielle Interventionen und Finanzmanöver. Sie ist ein historisches und politisches Gedächtnis von gestern und heute, eng verbunden und gleichermaßen verantwortlich für die Achse Cagliari-Rom. Eine schwarze Linie, die sich durch ganz Sardinien zieht, beginnend mit der Region Sulcis-Iglesiente, die mit Geld gepumpt wurde, um zum Zentrum der Aluminium-, Zink-, Blei- und Kohleindustrie zu werden.

Das andere bedeutende Industriezentrum Sardiniens sollte Porto Torres mit seiner petrochemischen Anlage und seinem Kohlekraftwerk sein. Selbst die Region um Cagliari mit Macchiareddu glaubte, im Wettbewerb um die Arbeitsplätze der Schwerindustrie gleichberechtigt mithalten zu können. Doch die Region befand sich in einem ständigen Wechselspiel der Unsicherheit zwischen Ziegel-, Flussspat- und Stahlindustrie. In Ottana kam es nie zu einer Wiederbelebung der Textilproduktion.

Doch wie kam es, dass die Kosten für staatliche Subventionen für Industriepolitiken, die nie wirklich etwas gebracht haben, auf vier Milliarden Euro anstiegen? Der Wert sozialer Sicherungssysteme ist unbestritten; ohne sie würde die Arbeit ihre Würde verlieren. Angesichts erheblicher Ausgaben, die potenziell eine Milliarde Euro übersteigen, haben Politiker jedoch beschlossen, Leid statt Beschäftigung zu finanzieren.

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