Trynyty srl hat offiziell einen Antrag auf regionale Einzelgenehmigung (PAUR) beim Umweltverträglichkeitsprüfungsdienst der Region Sardinien für das Windparkprojekt „Sughere e Granito“ eingereicht, das in den Gemeinden Calangianus und Sant’Antonio di Gallura errichtet werden soll. Alle Interessierten – Privatpersonen, Komitees und Vereine – haben das Recht und die Pflicht, die Unterlagen einzusehen und ihre Stellungnahmen an die regionale Umweltschutzbehörde zu übermitteln.

Der Bürgermeister von Calangianus, Fabio Albieri, bezog umgehend Stellung: „Wir sind absolut dagegen, und das ist eine unumstößliche Position. Für uns wird sich daran nichts ändern. Ich werde den Stadtrat sofort einberufen, um schriftlich zu bekräftigen, wie wir es bereits auf der Konferenz der Behörden deutlich gemacht haben: unser komplettes und absolutes Nein zu diesem Projekt. Wir werden nicht zulassen, dass ein Gebiet von unschätzbarem Wert, geprägt von unseren jahrhundertealten Korkeichen und Granitfelsen, zerstört und der Energiespekulation geopfert wird. Um Missverständnisse und Ausnutzung zu vermeiden, möchte ich einen grundlegenden Punkt klarstellen: Wir sind nicht gegen die Energiewende.“

„Unsere Gemeinde“, fährt Albieri fort, „ist ein leuchtendes Beispiel für Nachhaltigkeit, und genau deshalb haben wir unsere Erneuerbare-Energien-Gemeinschaft (EEG) gefördert, umgesetzt und bereits vollständig in Betrieb genommen. Wir glauben fest an eine grüne Zukunft, vor allem aber an Energiedemokratie und den Respekt vor den lokalen Gemeinschaften. Dieses konkrete Megaprojekt ist jedoch völlig unvereinbar mit der ökologischen, wirtschaftlichen, landschaftlichen und kulturellen Bedeutung unserer Region. Es geht hier nicht um ökologische Transformation, sondern um einen industriellen Angriff auf ein Erbe, das den Bürgerinnen und Bürgern gehört und das wir für zukünftige Generationen zu schützen verpflichtet sind. Aus diesem Grund werden wir alle institutionellen Initiativen verfolgen und alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen, politischen und administrativen Mittel nutzen, um unser Land zu verteidigen. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger auf, all unsere Initiativen zum Schutz unserer einzigartigen Region zu unterstützen.“

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