Das Sommerhoch kommt: die erste Hitzewelle, mit Temperaturen von bis zu 30 Grad auf Sardinien.
Die Temperaturen werden stark ansteigen und bis zu 6-7 Grad über dem saisonalen Durchschnitt liegen. Auf der Insel werden typische Juli-Höchstwerte erreicht.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Etwa einen Monat vor Sommerbeginn bereitet sich Sardinien bereits auf die erste Hitzewelle vor. In den kommenden Tagen wird eine sommerliche Hitzewelle erwartet, mit deutlich steigenden Temperaturen, die bis zu 6-7 °C über dem saisonalen Durchschnitt liegen werden. Lorenzo Tedici, Meteorologe bei iLMeteo.it, bestätigt dies: Die ungewöhnliche Hitze wird sich in den nächsten Stunden deutlich bemerkbar machen. Bis Sonntag erreichen in mehreren Regionen Italiens typische Sommertemperaturen, wobei Mittel- und Norditalien den Anfang machen.
Den Prognosen zufolge werden auf der Insel typische Julitemperaturen erwartet, mit Höchstwerten um die 30–31 °C im Landesinneren und in den größeren Städten. Dies ist ein Vorgeschmack auf die typischen Sommerbedingungen, die weite Teile des Landes prägen werden.
Der entscheidende Tag ist Mittwoch, der 27. Mai, an dem sich ein regelrechtes „Hitzedreieck“ zwischen dem unteren Piemont, der Emilia-Romagna und der östlichen Lombardei bildet. Piacenza, Cremona und Mantua erreichen 35 °C, während in Alessandria, Asti, Florenz, Grosseto, La Spezia, Modena, Pavia und vielen anderen Städten in Mittel- und Norditalien 34 °C gemessen werden. Im Süden hingegen fallen die Temperaturen etwas niedriger aus: Diese scheinbare Anomalie ist auf die Lage des afrikanischen Hochdruckgebiets zurückzuführen . Dessen Schwerpunkt liegt über dem Ärmelkanal, von wo aus es sich in Richtung Italien ausbreitet und die Regionen Mittel- und Norditaliens mit seiner sengenden Hitze direkter trifft.
Das Szenario könnte sich später ändern. Betrachtet man langfristige Trends, deuten mathematische Modelle auf eine mögliche Trendwende hin. Ein Zustrom kühlerer Luft vom Balkan könnte auf die enorme Menge warmer, feuchter Luft treffen, die sich in den vergangenen Tagen im Tiefland angesammelt hat. Diese Mischung birgt das Risiko schwerer Gewitter, insbesondere in Mittel- und Süditalien. Die zweite Hälfte der nächsten Woche könnte sich daher als deutlich unbeständig erweisen: Schöne, sonnige Vormittage, gefolgt von stürmischen Nachmittagen.
(Unioneonline/vf)
