Das Ökozentrum Solanas bleibt weiterhin geschlossen. Die Gemeinde arbeitet an dessen Wiedereröffnung.
Die Müllabfuhr in der von Cosir betriebenen Anlage hat nie begonnen, was im Sinnai-Rat zu Kontroversen führt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das von Cosir im Touristengebiet Solanas errichtete Ökozentrum ist weiterhin geschlossen. Die Eröffnung wird nun in Kürze erwartet. Das Thema wurde unterdessen im Stadtrat angesprochen. Ein Antrag der Forza-Italia-Stadträte Walter Zucca und Roberta Simoni wurde eingebracht, woraufhin sich die stellvertretende Bürgermeisterin Katiuscia Concas sowie die Stadträte der Minderheit, Roberto Loi und Aldo Lobina, zu Wort meldeten.
Alle sind sich einig, dass die Einrichtung endlich eröffnet werden muss. Derzeit wird dies jedoch durch eine Anforderung von Unterlagen seitens der Metropolitan City und durch Verkehrsstaus in der Nähe des Ökozentrums entlang der Straße zum neuen Orientale Sarda behindert.
Stadträtin Concas erörterte die laufenden Anfragen von ihr und Bürgermeisterin Barbara Pusceddu an Cosir. Die Eröffnung war für nächste Woche geplant. Die Bestätigung steht noch aus. Gleichzeitig bestehen Bedenken hinsichtlich illegaler Mülldeponien, die dem Image von Solanas schaden und Touristen und Urlauber beeinträchtigen könnten.
„Wir hoffen, dass das Recyclingzentrum so schnell wie möglich eröffnet werden kann“, sagte Zucca. „Wir müssen es den Einwohnern von Solanas ermöglichen, egal ob sie Zweitwohnungen besitzen oder Touristen sind, ihren Abfall vor ihrer Rückkehr in die Arbeitswoche abzugeben. Wir fordern dies bereits seit Dezember, seitdem der Stadtrat die Regeln für die Abfalltrennung geändert und die Hausmüllabfuhr im Vorfeld der Eröffnung des neuen Recyclingzentrums eingeschränkt hat.“
Stadtrat Concas versicherte, dass die Stadtverwaltung sich „für die Überwindung der festgefahrenen Situation einsetzen wird, die Gründe der Opposition anerkennen und eine Übergangslösung in Betracht ziehen wird, sollte sich der Prozess verlängern.“
Um der Notlage zu begegnen, bitten Zucca und Simoni um eine Rückkehr zum alten Zeitplan: „Sollten diese Verkehrsprobleme die Eröffnung verzögern“, antwortete Concas, „sind wir bereit, zum alten Zeitplan von 2025 zurückzukehren. Wir planen daher, die doppelte Sammlung von Glas, Plastik und Papier wieder einzuführen; die Restmüllabfuhr bleibt bei einmal wöchentlich.“
Natürlich hoffen alle auf eine baldige Eröffnung des Ökozentrums. „Wir arbeiten daran“, fügte Stadtrat Concas hinzu. Auch die Stadträte Loi und Lobina sprachen in der Stadtratssitzung. Touristen und Einwohner von Solanas warten derweil gespannt darauf, die Einrichtung nutzen zu können, die für Gesundheit und Image unerlässlich ist.
Raffaele Serreli
