Wie es Tradition ist, kehrt im September große klassische Musik nach Porto Cervo zurück: Vom 5. bis 11. September findet im Hotel Cervo Conference Center das Classical Music Festival Costa Smeralda statt.

Die Veranstaltung, die nun zum achten Mal stattfindet, präsentiert vier Konzerte mit vier bedeutenden Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Die Konzerte finden am 5., 7., 9. und 11. September um 21:30 Uhr statt (Eintritt frei). Das Festival wird vom Costa Smeralda Konsortium mit der Smeralda Holding als Hauptsponsor veranstaltet und von Maestro Guglielmo De Stasio dirigiert, der das Antonio Vivaldi Orchester aus Venedig leitet, welches die Künstler an allen vier Abenden begleitet.

Das Programm beginnt am Samstag, dem 5. September, mit dem gefeierten brasilianischen Gitarristen und Komponisten Yamandu Costa. Es ist ausschließlich seinen Kompositionen gewidmet und umfasst neben dem berühmten Konzert für Gitarre und Orchester weitere Werke, die von der musikalischen Tradition seiner Heimat inspiriert sind.

Am Montag, dem 7. September, tritt einer der führenden italienischen Musiker der internationalen Musikszene auf: der Bratschist Danilo Rossi, der mit nur zwanzig Jahren von Riccardo Muti zum Ersten Bratschisten der Mailänder Scala und der Filarmonica della Scala ernannt wurde. In Porto Cervo wird Rossi – der im Laufe seiner vierzigjährigen Karriere an den renommiertesten Theatern der Welt konzertierte und mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim und Leonard Bernstein zusammenarbeitete – Franz Anton Hofmeisters Bratschenkonzert und Stefano Nannis „The Beatles Suite“ (ebenfalls für Bratsche und Orchester) aufführen.

Bei der dritten Veranstaltung am 9. September wird ein weiterer prominenter italienischer Musiker auftreten: Gianfranco Bortolato, Oboensolist des Orchesters der Oper Rom, wird einige der berühmtesten venezianischen Barockkonzerte für Oboe und Streichorchester zum Festival mitbringen, darunter Musik von Antonio Vivaldi, Alessandro Marcello und Tomaso Albinoni.

Am 11. September findet schließlich ein Abend zu Ehren der großen Interpreten der Musikgeschichte statt, dirigiert vom österreichischen Dirigenten Gustav Kuhn, einem Schüler und Assistenten Herbert von Karajans. Kuhn, bekannt für seine besondere Vorliebe für Wagners Repertoire, wird zwei klassische Meisterwerke aufführen: Franz Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ in der Fassung für Streichorchester und Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 41, „Jupiter“.

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