Diese Ernennung markiert ein neues Kapitel in der Geschichte der Dienstleistungsgewerkschaft auf Sardinien. Cristiano Ardau wurde am Samstag während des 13. Nationalkongresses der Branche, der im Lingotto in Turin mit 1.250 Delegierten aus ganz Italien stattfand, in das Nationale Sekretariat der UILTuCS gewählt.

Zum ersten Mal seit der Gründung von UILTuCS vor fünfundsiebzig Jahren ist ein sardischer Gewerkschaftsführer dem nationalen Gremium beigetreten, das den Verband in den nächsten vier Jahren leiten wird.

Ardau, eine Fünfzigjährige aus Cagliari, tritt dem nationalen Sekretariat bei, in dem auf dem Kongress Paolo Andreani einstimmig zum nationalen Generalsekretär bestätigt wurde, zusammen mit den Bestätigungen von Emilio Fargnoli, Gabriele Fiorino, Samantha Merlo, Marianna Flauto, Paolo Proietti und Mauro Munari als Schatzmeister.

In den kommenden Wochen wird Ardau gemäß den Statuten der UIL zur Häufung von Ämtern offiziell von der Führung von UILTuCS Sardegna zurücktreten.

Ich begrüße diese Wahl mit Verantwortungsbewusstsein und Dankbarkeit. Es ist mir eine Ehre, in dieser Zeit des tiefgreifenden Wandels auf dem Arbeitsmarkt zur nationalen Führung von UILTuCS beizutragen. Entschlossenheit, Integrität und Dienstbereitschaft werden die Leitprinzipien sein, um die Beschäftigten im Dienstleistungssektor bestmöglich zu vertreten und unsere Organisation weiter zu stärken.

„Ich verlasse einen stetig wachsenden Verband“, fügt Ardau hinzu, „dessen Erfolge wir Tag für Tag gemeinsam mit den Delegierten, Frauen wie Männern, und der gesamten regionalen Struktur erzielt haben. In den letzten vier Jahren ist die Mitgliederzahl um 27 % gestiegen, und die Zeichen stehen auf weiteres Wachstum. Doch das Wichtigste ist nicht nur die Zahl: Wir haben politische und organisatorische Qualität aufgebaut und uns durch konkretes Engagement für die Würde der Arbeit, den Kampf gegen prekäre Arbeitsbedingungen, Innovation und die Bewältigung neuer wirtschaftlicher Herausforderungen zu einem Vorbild im Dienstleistungssektor entwickelt.“

(Unioneonline)

© Riproduzione riservata