Das Meer ist in den letzten Tagen rau gewesen, doch die Schwimmer lassen sich nicht beirren. Heute wurde in Costa Rei (Gemeinde Muravera) ein 51-jähriger Mann gerettet. Grund dafür war das rechtzeitige Eingreifen von Lorenzo Farci, einem 20-jährigen Rettungsschwimmer aus Muravera, der im Badeort „Sa Murta“ (zwischen Via delle Rose und Via degli Asfodeli) arbeitet. Die Rettungsaktion wurde vom Badeortmanager Carlo Paglietti koordiniert.

Der Vorfall ereignete sich gegen 13:20 Uhr, als der Mann etwa 150 Meter vom Ufer entfernt in ein Loch im Meeresboden fiel. Vom Wachturm aus bemerkte Lorenzo Farci, dass der Mann Schwierigkeiten hatte, ans Ufer zurückzukehren. Er versuchte zu schwimmen, blieb aber an Ort und Stelle stecken. Der Rettungsschwimmer tauchte mit Flossen, Tauchermaske, Schnorchel und Rettungsboje (einem schwimmenden Gerät zur Sicherung von Schwimmern) ins Wasser und brachte ihn wohlbehalten an Land. Der Mann war bei Bewusstsein, aber extrem erschöpft. Sein Zustand war letztendlich nicht besorgniserregend.

Carlo Paglietti, eine Legende des Rettungsdienstes von Sarrabus, betonte die schnelle Reaktion und die Wichtigkeit der ständigen Überwachung. „Lorenzo“, sagte er, „hat hervorragende Arbeit geleistet und unter unserer ständigen Beobachtung agiert.“ Das etablierte Verfahren mit der Hafenbehörde wurde umgehend eingeleitet. Gestern wurde eine weitere Person – in diesem Fall eine Frau aus Selargius – in Villaputzu von einem jungen Rettungsschwimmer gerettet.

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