Von Daguerreotypien aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu hochmodernen Digitalkameras, die – vielleicht sogar auf Drohnen montiert – in den Händen von Profis wahre Wunder vollbringen: Auch dies ist eine faszinierende, womöglich die eindrucksvollste und unmittelbarste Art, die Schönheit der Nuraghen zu vermitteln. Um sicherzustellen, dass diese jahrtausendealte Geschichte weiterlebt und in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wird, hob eine vom Forschungszentrum Sotacarbo in Carbonia organisierte Konferenz die Schönheit der Überreste der Inselvergangenheit hervor. Die Konferenz trug den Titel „Nuraghen: Die fotografische Aufnahme, die Schönheit zum Sprechen bringt“. Sie wurde vom Verein „Sardinien auf dem Weg zur UNESCO“ als Teil einer Reihe von Initiativen organisiert, die sich gezielt für die Aufnahme der Denkmäler der Nuraghenkultur in die UNESCO-Welterbeliste einsetzen.

Deshalb möchten wir den professionellen Fotografinnen Alessandra Cossu und Bibi Pinna eine Stimme – oder besser gesagt, Bilder – geben, deren eindrucksvolle Reportagen vielfältige Einblicke und Perspektiven auf die Nuraghen und andere archäologische Stätten der damaligen Zeit bieten. Von heiligen Stätten bis hin zu großen Anlagen – Cossu und Pinna haben praktisch jede Nuraghe verewigt und ihre einzigartigen Merkmale hervorgehoben, mit dem faszinierenden Ziel, alle archäologischen Stätten Sardiniens zu dokumentieren.

Ebenfalls interessant ist der historische Exkurs von den ersten Fotografien Sardiniens aus dem Jahr 1823 auf versilberten Kupferplatten bis hin zu den Daguerreotypien, über die Zeichnungen von Alberto La Marmora.

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