Cala Finanza, ein Rechtsstreit vor dem Regionalen Verwaltungsgericht: Umweltschützer stellen sich gegen die Berufung der Tavolara-Bucht.
Die Vorverhandlung ist für den 29. Juli angesetzt. Die Legal Intervention Group: „Das Projekt ist umfassender als das vorgestellte.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Umweltschutzverband „Gruppe für rechtliche Intervention“ wird das Immobilienunternehmen Tavolara Bay srl vor dem Regionalen Verwaltungsgericht Sardiniens verklagen. Konkret wird er die Berufung des Unternehmens gegen den Entzug der Genehmigung zur Umwandlung der Villa Joy in eine Beherbergungseinrichtung anfechten.
Bei der für den 29. Juli angesetzten Vorverhandlung werden die Umweltschützer von Rechtsanwalt Carlo Augusto Melis Costa vertreten. Der Verband hatte bereits vor dem Regionalen Verwaltungsgericht die Berufung der Region Sardinien gegen die im Rahmen des ZES erteilte Einzelgenehmigung unterstützt. Das Verfahren ist noch anhängig. Das Gericht wird voraussichtlich am 18. Februar in der Sache entscheiden.
„Das Gebiet (etwa fünfzig Hektar am Meer, weitere zwölf Hektar im Landesinneren), das reich an mediterraner Macchia ist“, bemerkt Stefano Deliperi im Namen der Grig, „ist von einem Immobilienprojekt betroffen, das wesentlich größer ist als das derzeit im Zes-Verfahren befindliche: ein Fünf-Sterne-Hotel mit 50 Zimmern, 30 Villen (mit 500 und 200 Quadratmetern), Restaurants, Gewerbe- und Tourismuseinrichtungen, ein Yachthafen und ein Golfplatz.“
Für den ersten Teil des Projekts wurde der Zugang zu den vereinfachten Verfahren der Einheitlichen Wirtschaftszone für Süditalien beantragt, die ab dem 1. Januar 2024 in Kraft treten.
