Ein Moment der Leichtigkeit, der Ablenkung und der Erleichterung während der Krankenhausbehandlung. So verschmelzen Technologie und Medizin dank des Projekts „ Virtual Reality zur Unterstützung von Krebspatientinnen “. Initiiert wurde das Projekt von der Associazione Salute Donna Odv – Sektion Sardinien – in Zusammenarbeit mit AVAS, dem sardischen Verband der Offshore-Segler, und in Anwesenheit der Unternehmensleitung. Die Initiative wird am Montag, den 30. März, um 11:00 Uhr im Ciccu-Saal des Presidio San Michele dell'Arnas G. Brotzu vorgestellt. Sie entstand dank der Spenden, die während der fünften Auflage von „Sail for Women“ gesammelt wurden, einer Wohltätigkeitsregatta, deren Erlös die Anschaffung und Entwicklung innovativer Hilfsmittel zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen während ihrer Behandlung unterstützte.

Die Virtual-Reality-Brillen werden an die Abteilungen für Hämatologie und Onkologie des Businco-Krankenhauses, die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Microcitemico-Krankenhauses, das Hospiz ASL 8 und die Onkologie des Carbonia-Krankenhauses verteilt. Zwölf immersive Videos, die an einigen der eindrucksvollsten Orte Sardiniens gedreht wurden , wurden auf die Brillen geladen, um den Patienten während ihrer Behandlung oder ihres Krankenhausaufenthalts Momente der Entspannung und Erholung zu ermöglichen. Das Projekt wurde durch die Mitwirkung von Branchenexperten ermöglicht: Roberto Lai, der die Grafiken entwarf, und Gianluca Demontis, Leiter der Videoproduktion.

Der Einsatz von Virtual Reality in der Onkologie ist mittlerweile eine immer häufiger anzutreffende, nicht-medikamentöse Unterstützungsstrategie: Zahlreiche Studien belegen, wie immersive Erlebnisse Angst, Stress und Schmerzempfindung reduzieren und so das Wohlbefinden der Patienten während komplexer Behandlungen wie der Chemotherapie deutlich verbessern. Konkret fördern bereits kurze immersive Sitzungen eine Linderung von Beschwerden durch kognitive Ablenkungsmechanismen , helfen, Symptome wie Übelkeit und Müdigkeit zu bekämpfen und ermöglichen es den Patienten, sich vorübergehend vom Krankenhausumfeld zu distanzieren und in natürliche, entspannende Umgebungen einzutauchen. Die Technologie zeichnet sich zudem durch ihre hohe Verträglichkeit aus und wird von über 85 % der Patienten gut angenommen. Dieser innovative Ansatz zielt nicht nur auf die Heilung der Krankheit ab, sondern auch auf die Verbesserung der Lebensqualität während der Therapie.

(Unioneonline)

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