Cagliari: Vergiftete Fleischbällchen für Hunde und Katzen: Die Gemeinde stellt ihren Plan vor.
Nach mehreren Meldungen wurden Inspektionen und Untersuchungen eingeleitet. Die Behörden haben zu Vorsicht und Kooperation aufgerufen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Potenziell vergiftete Fleischbällchen und Köder werden auf Gehwegen, Straßenrändern und in Blumenbeeten gefunden. Diese alarmierende Situation melden immer mehr Einwohner von Cagliari seit Tagen und sorgen sich mit Wut und großer Sorge um die Sicherheit der Tiere. Die Stadtverwaltung hat daraufhin reagiert, Inspektionen und Kontrollen eingeleitet und einen konkreten Plan zur Eindämmung und Bekämpfung dieses Problems umgesetzt, das sich in der Stadt alarmierend auszubreiten scheint.
Auf Drängen von Bürgermeister Massimo Zedda ergriff die Stadt Cagliari umgehend Maßnahmen. Das für den Tierschutz zuständige Amt für Stadtökologie, Umwelt und öffentliche Parks aktivierte sofort einen Koordinierungsausschuss, dem alle zuständigen Stellen und interessierten Organisationen angehörten. Die Sitzung unter dem Vorsitz und der Koordination von Stadträtin Luisa Giua Marassi fand in Anwesenheit von Stadtdirektor Raffaele Sundas , Tierärztin Gianna Coppa , Polizeichef Pierpaolo Marullo , Major Gesuina Olmetto , Tierschutzbeauftragter Francesca Alba und deren Assistentin Francesca Cogoni statt. Im Anschluss an die Sitzung wurden die umzusetzenden Maßnahmen festgelegt und ein Verhaltenskodex für die Bürgerinnen und Bürger mit klaren Anweisungen für den Umgang mit verdächtigen Funden entwickelt.
Die Stadtverwaltung hat in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt von Cagliari (ASL 8) alle notwendigen Überprüfungen und Untersuchungen eingeleitet . Sobald die Testergebnisse vorliegen, wird die Verwaltung geeignete Maßnahmen zum Schutz der Tiere ergreifen und gegebenenfalls die Verantwortlichen ermitteln. „Ich möchte die Öffentlichkeit beruhigen“, erklärte Stadträtin Giua Marassi, „dass angesichts des derzeit noch hypothetischen Risikos alles Mögliche getan wird, um die Sicherheit unserer Tiere – von Hunden über Katzen bis hin zu Vögeln – zu gewährleisten. Sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen, werden die Verantwortlichen für diese unerträglichen Gräueltaten ermittelt.“
Die Gemeinde appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, äußerste Vorsicht walten zu lassen und verdächtige oder potenziell gefährliche Vorkommnisse umgehend der örtlichen Polizei unter der Rufnummer 070 533533 zu melden (24 Stunden erreichbar). Sollten Kontrollen das Vorhandensein schädlicher Substanzen bestätigen, werden die betroffenen Bereiche umgehend abgesperrt und markiert, um Reinigungsmaßnahmen zu ermöglichen und die Sicherheit von Mensch und Tier zu gewährleisten.
(Unioneonline/vf)
