General Roberto Vannaccis Partei in Sardinien tilgt die Madonna und ersetzt sie durch einen Mann. Wer er ist, weiß niemand.

Die Autoren des Social-Media-Flyers mit den Programmpunkten zur „Sicherung von Cagliari, der Perle des Mittelmeers“ sind natürlich nicht die sardischen Mitglieder von Futuro Nazionale: Die grafische Gestaltung scheint von ChatGpt oder einer ähnlichen künstlichen Intelligenz erstellt worden zu sein.

Es herrscht eine Atmosphäre wie auf der Piazza del Carmine. Der Sockel gehört zweifellos der bereits erwähnten Madonna dell'Carmine. Doch über der Statue prangt keine Jungfrau, sondern ein Mann. Und die umliegenden Gebäude scheinen nicht zu existieren. Da ist ein Turm, der eher an Venedig als an Cagliari erinnert (er sieht zwar aus wie der Turm der Carmine-Kirche, ist es aber nicht). Und das Symbol des Verfalls im Stadtzentrum wird zur virtuellen Realität.

Die Kernaussagen des Programms sollten konkret sein: mehr Kameras, „Italiener zuerst“ usw. Es sind sechs. Und abgesehen von den rassistischen Anspielungen nichts, was nicht schon versprochen wurde.

© Riproduzione riservata