Cagliari, Unternehmen, die keine Steuern zahlen: Auslandsvergünstigungen massenhaft entzogen.
Restaurants, Tavernen, Kneipen und Bars: Tische und Stühle im Außenbereich müssen entfernt werden. Gleichzeitig werden aber auch bereits bestehende Maßnahmen aufgehoben. Frongia (FIPE): „Wir brauchen ein Gleichgewicht zwischen Regeln und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Restaurants, Tavernen, Kneipen und Bars: Der Stadtrat von Cagliari hat zahlreichen Betrieben im Stadtzentrum die Konzessionen drastisch entzogen. Nachprüfungen beim Finanzamt ergaben, dass diese ihre Steuerzahlungen nicht ordnungsgemäß geleistet haben.
Die Osteria Kobuta in der Vico Carlo Felice darf keine Tische und Stühle mehr im Außenbereich aufstellen. Laut dem Ministerium für Produktive Aktivitäten hat das Restaurant seine Abfallsteuer (Tari) mehrere Jahre lang nicht bezahlt .
Allgemeiner, aber in seinen Folgen – dem sofortigen Entzug der Konzession – nicht weniger schwerwiegend, ist die Begründung für die anderen Aktivitäten. Die innerhalb weniger Stunden getroffenen Entscheidungen sind alle identisch.
Darin heißt es, dass „nach Überprüfungen beim Finanzamt festgestellt wurde, dass das Unternehmen verschuldet ist“: Dies betrifft Caffè dell'Angolo in der Via Pergolesi, Derò in der Via Napoli, Eva Coffee Bar in der Via Pergolesi, Merlo in der Via Portoscalas, Nasip di cucina Khyrghysa in der Via Napoli, Pani e Casu in der Bastione di Santa Croce und Roja in der Via Baylle.
Die gegen Dry Hop in Santa Chiara verhängte Geldstrafe wurde aufgehoben: Die Abfallgebühr (Tari) war zwar bezahlt , die Gemeinde jedoch nicht benachrichtigt worden, woraufhin diese die Konzession entzogen hatte. Nun ist alles wieder in Ordnung.
„Als Confcommercio bieten wir all unseren Mitgliedern weiterhin kontinuierliche Unterstützung“, sagt Emanuele Frongia, Präsident von Fipe Sud Sardegna. „In mehreren Fällen gehörten wir zu den Ersten, die Unternehmen über die Compliance-Anforderungen informierten und das Bewusstsein dafür schärften, selbst wenn einige Mitteilungen möglicherweise nicht vollständig umgesetzt oder aus verschiedenen Gründen übersehen wurden.“
„Das ist eine Situation“, erklärt Frongia, „die wir bereits angesprochen haben und die sich nun deutlich zeigt. Wir hoffen, dass wir eine möglichst ausgewogene Lösung finden können, die sowohl die Einhaltung der Regeln als auch die tatsächlichen Gegebenheiten der Unternehmen berücksichtigt. Wir hoffen, dass wir künftig auch eine breitere Diskussion über die Kosten der Tari (Abfallsteuer) anstoßen können, die eine erhebliche Belastung für die Unternehmen der Branche darstellt, mit dem Ziel, nachhaltige Lösungen für alle zu finden.“
