Cagliari, Pisacane bekräftigt: „Unser Hauptziel ist das Überleben, aber wir wollen die Messlatte höher legen.“
Der Trainer ist mit dem Transfermarkt und den geleisteten Maßnahmen zufrieden: „Ich erwarte eine Verstärkung im Angriff.“ Zu Caprile: „Ich hoffe, er bleibt bei uns.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Assemini. Vor einem Jahr stand er noch als Neuling mit vielen Unbekannten im Presseraum. Jetzt hat er mit 43 Punkten den Klassenerhalt gesichert und kann sich über Siege gegen Roma, Juventus, Atalanta und Milan freuen. „Meine Aufgabe ist es nicht, die Vergangenheit zu verteidigen, sondern Cagliaris Zukunft zu gestalten“, stellte Fabio Pisacane gleich auf der Pressekonferenz klar, auf der er – auch vor laufenden Kameras und Scheinwerfern – das Band zur neuen Saison durchschnitt, nachdem er dies bereits über eine Woche lang mit der Mannschaft auf dem Platz getan hatte. „Das Ziel ist immer der Klassenerhalt“, erklärte der Trainer der Rossoblù aus dem Crai Sport Center in Assemini. „Dann wollen wir natürlich die Messlatte höher legen, aber ohne Versprechungen zu machen oder über die Tabelle zu sprechen. Wie immer sollen der Platz und die Leistung für sich sprechen. Wir wollen Cagliari so weit wie möglich nach oben bringen, ganz sicher.“
Ein positives erstes Fazit am Vorabend der Abreise nach Ponte di Legno. „Ich bin zufrieden mit dem, was wir in den letzten Tagen trotz der großen Hitze erreicht haben“, betont Pisacane. „Wir haben eine unglaubliche Arbeitsmoral und eine starke Mentalität.“ Auch mit dem bisherigen Transfermarkt ist er zufrieden. „Ich bin zufrieden, weil wir die schwächste Position, das Mittelfeld, sofort verstärkt haben. Winks, Fazzini, Romano und Akarakiri haben Qualität und werden die Abgänge hervorragend kompensieren.“ Er fügt hinzu: „In der Abwehr warten wir auf Mina, und auch Deiola ist eine sichere Bank.“ Und weiter: „Während dieses Trainingslagers muss ich einige Einschätzungen vornehmen, zum Beispiel zu Raterink und Grandu, aber auch zu Spielern, die zwar momentan kurz vor dem Absprung stehen, aber vielleicht bleiben und zu Schlüsselspielern werden könnten.“
Anders sieht es im Angriff aus: „Hier hätte ich gern ein Geschenk.“ Namen werden natürlich nicht genannt. „Der Sportdirektor und das Scouting-Team tun alles, um mich zufriedenzustellen. Aber es eilt nicht, zumal ich bereits einige Spieler habe, die ich im Trainingslager genauer unter die Lupe nehmen möchte. Kingstone erzielte 16 Tore in Österreich, Mendy und Trepy stachen letztes Jahr heraus, und Borrelli traf bei seinem Serie-A-Debüt fünf Mal.“ Das Profil des nächsten Stürmers? „Er muss ein Stürmer mit anderen Qualitäten sein als unsere jetzigen. Vielleicht ein kompletterer Stürmer, einer, der das Spiel lenken kann und gleichzeitig ein eiskalter Torjäger im Strafraum ist.“ Vielleicht wäre das bei einem guten Belotti der Fall gewesen, dem Pisacane nach dessen Vertragsverlängerung aus gesundheitlichen Gründen herzliche Grüße ausrichtet: „Es tut mir sehr leid für ihn. Ich hoffe, er kann bald wieder das tun, was er liebt.“ Über Felici und Idrissi: „Sie werden unsere zusätzlichen Offensivwaffen sein.“ Zum Schluss noch etwas zu Torwart Caprile: „Heute ist er ein Spieler von Cagliari, er ist glücklich und mit einem Lächeln zurück. Er ist ein Vorbild, eine Führungsfigur. Ich hoffe, er klopft nicht an meine Tür und sagt, er wolle woanders hin, aber ich glaube nicht, dass das passieren wird. Bis dahin gehört er zu uns, ich genieße seine Zeit bei uns, und ich hoffe, dass Caprile zum Saisonstart zwischen den Pfosten stehen wird.“
