Heute um 16:00 Uhr findet im Konferenzraum des Staatsarchivs von Cagliari die Veranstaltung „Frauen und Nation: Das Risorgimento neu gelesen im Lichte des 8. und 17. März“ statt.

Die Initiative bietet Anlass, über die Bedeutung der Rolle der Frau und ihre aktive Beteiligung an historischen Prozessen nachzudenken. Zwei wichtige Daten dienen als Bindeglied: der 8. März, der Internationale Frauentag, und der 17. März, der Jahrestag der Einigung Italiens. Das Nebeneinander dieser beiden Gedenktage ermöglicht es uns, über die Geschichte Italiens und den Wert des Beitrags von Frauen zu sozialen und zivilgesellschaftlichen Anliegen, über das kollektive Gedächtnis und über die Notwendigkeit einer nationalen Geschichtsschreibung nachzudenken, die den Beitrag von Frauen nicht außer Acht lässt.

Zu den Referentinnen gehören Nicoletta Bazzano, Professorin am Institut für Literatur, Sprachen und Kulturerbe der Universität Cagliari, und Anna Maria Isastia, ehemalige Professorin an der Sapienza-Universität Rom. Die Einführungen übernehmen Enrico Trogu, Direktor des Staatsarchivs von Cagliari, und Marco Pignotti, Professor am Institut für Literatur, Sprachen und Kulturerbe der Universität Cagliari.

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