Cagliari, die Grenze zu überqueren ist russisches Roulette: Alle zwei Tage trifft es jemanden.
Die Straßen von San Benedetto und Monte Urpinu weisen die höchste Unfallgefahr auf. Ablenkung und Handynutzung am Steuer sind die Hauptursachen.Örtliche Polizeibeamte führen eine Untersuchung nach einer Kollision zwischen der Via Monte Santo und der Via Is Mirrionis durch.
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Ablenkung am Steuer und die Nutzung von Smartphones während der Fahrt sind in den letzten 18 Monaten die Hauptursachen für Unfälle in der Stadt. Allein im ersten Halbjahr 2026 ereigneten sich 69 Unfälle, also praktisch alle zwei Tage einer. Für das Gesamtjahr 2025 dürfte diese Zahl gefährlich nahe an 100 liegen, was etwa einem Unfall alle drei Tage entspricht.
Der Anteil der Unfälle mit schweren Verletzungen steigt ebenfalls im Verhältnis zu allen von der örtlichen Polizei erfassten Unfällen: Im letzten Jahr lag er bei etwa 10 %, im Jahr 2026 wird er auf über 12 % steigen. Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung, insbesondere da fast alle Beteiligten im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zwei der 69 in diesem Jahr Verletzten wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen stationär aufgenommen, im Vergleich zu drei im Jahr 2025.
San Benedetto und Monte Urpinu sind laut den Zahlen die beiden Stadtteile mit den meisten Investitionen, nämlich 28 bzw. 23 in den letzten 18 Monaten. Auch im Gebiet um die Via Roma wurden 20 Investitionen getätigt. Is Mirrionis, San Michele, Pirri, Quartiere del Sole und Sant'Avendrace erreichten ebenfalls zweistellige Investitionszahlen.
Zu den gefährlichsten Straßen zählt die Viale Poetto, wo in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 vier Unfälle registriert wurden, drei davon an der Kreuzung mit der Via S'Arrulloni.
