Cagliari, der Zorn eines Retters: „Verbesserte Gesundheitsversorgung? Todde sollte eines Tages mit uns kommen: Es ist eine Katastrophe.“
Die Tirade erfolgte, während 16 Krankenwagen am Policlinico blockiert waren: „Es gibt keine freien Plätze im Krankenhaus, und es dauert sehr lange, bis Patienten eingeliefert werden.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Verbessert sich die Gesundheitsversorgung und wird Sardinien endlich erwachsen? Alessandra Todde, begleiten Sie uns einen Tag lang im Krankenwagen. Dann reden wir weiter.“ Eine Provokation, wenn auch nur bedingt, von einer erfahrenen Rettungssanitäterin, die genau weiß , wie das System im Raum Cagliari (nicht) funktioniert.
Er ruft die Redaktion an, deren Name (dem Autor bekannt) nicht öffentlich genannt wird, aber er ist bereit, ihn preiszugeben, falls der Präsident, der gleichzeitig Gesundheitsberater ist, die Einladung annehmen sollte: „So kann ich Ihnen zeigen, was wir jeden Tag erleben.“
Ein erster Hinweis, der Bände spricht, ist das Video, das mittags in der Poliklinik Monserrato aufgenommen wurde: „Sechzehn Krankenwagen stehen ungenutzt herum. In Brotzu sind es sechs, in Santissima genauso viele. Warum? Weil die Krankenhäuser überfüllt sind, die Wartezeiten für die Patientenaufnahme endlos und unvorhersehbar sind“, erklärt der Sanitäter. „Oft müssen wir die Arbeit der Krankenschwestern übernehmen, aber draußen, auf der Straße oder in den Höfen: Wir versorgen die Patienten, die wir transportieren, weil die Notaufnahmen überlastet sind. Und die Stationen sind völlig überfüllt .“ Die Folge? „Wir übergeben die Krankenwagen zwischen den Besatzungen, während wir darauf warten, dass die Patienten die Triage durchlaufen, die nur die erste Phase ist.“
So vergeudete Tage im Wartezustand. Mit Patienten, die Schmerzen haben. „Das heißt: Keine Krankenwagen in der Gegend.“ Und es besteht die Gefahr, dass ein Notfall nicht behandelt werden kann: „Selbst die Areus-Fahrzeuge haben Probleme: Die MICHE-Krankenwagen fallen aus, wie kürzlich wieder. Und sie müssen durch einfache Krankenwagen ersetzt werden.“ Damit die Ärzte einsatzbereit bleiben können, die im Notrufdienst 118 Mangelware sind.
„Die Unzufriedenheit wächst von Tag zu Tag“, erklärt der Mitarbeiter der Notrufnummer 118. „Bisher haben wir aus Verantwortungsgefühl nicht aufgehört. Aber der Protest“, kündigt er an, „könnte unmittelbar bevorstehen.“
(Unioneonline/E.Fr.)
