Anlass war die Einweihung des neuen Informationszentrums der archäologischen Stätte Tharros. Tatsächlich wurden jedoch zahlreiche weitere Neuigkeiten verkündet, darunter der Baubeginn des lang ersehnten Radwegs von Cabras nach Tharros. Außerdem wurde der Bau eines 3.000 Quadratmeter großen Megadepots im Weiler Solanas zur Aufbewahrung archäologischer Funde angekündigt, das der gesamten Provinz Oristano zugänglich sein wird. In San Giovanni di Sinis wurde das Projekt „Sistema integrato del Sinis – Grande Progetto Mont'e Prama“ vorgestellt, ein strategisches Vorhaben zur Förderung der Region Sinis als kulturelles Zentrum von regionaler, nationaler und internationaler Bedeutung. Möglich wird dies durch die von der Region bereitgestellten 26.450.000 Euro.

Ebenfalls anwesend war der Regionalrat für Planung, Giuseppe Meloni: „Wir treten nun in die operative Phase einer gemeinsam mit der Region entwickelten Strategie ein, die durch eine bedeutende Investition unterstützt wird, an die wir von Anfang an geglaubt haben“, erklärte Meloni. „Die Region Sinis zählt zu den bedeutendsten Gebieten Sardiniens in Bezug auf Kultur-, Archäologie- und Naturerbe. Mit dieser Investition wollen wir einen Weg festigen, der Kultur, Forschung, Ausbildung, Innovation und hochwertige Gastfreundschaft miteinander verbindet und so die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Region steigert.“

Das Projekt umfasst viele wertvolle Stätten: das Giovanni Marongiu Civic Museum, das archäologische Gebiet von Mont'e Prama, den Tharros-Tempel, das Hypogäum San Salvatore und den spanischen Turm von San Giovanni di Sinis.

Bürgermeister Andrea Abi von Cabras: „Dieses Projekt bietet eine besondere Chance, die Aufwertung des archäologischen und kulturellen Erbes der Sinis-Region durch neue Infrastruktur, Dienstleistungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit zu stärken. Unsere Stiftung ist zwar nicht einfach, aber besonders. Sie ist wie eine echte öffentliche Einrichtung organisiert, mit eigenen technischen und administrativen Abteilungen. Genau dieses Modell wollten wir. Und die Ergebnisse sind sichtbar. Vor Jahren, bei der Gründung der Stiftung, konzentrierte sich die Gemeinde auf sich selbst und beauftragte eine externe Einrichtung mit dem Ziel, die Region zu fördern.“

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