Bürgermeister Caio Duilio Viti wurde gestern Abend vereidigt und ist damit der fünfte Bürgermeister seit der Erlangung der administrativen Autonomie von Sant'Antonio di Gallura im Jahr 1979. Viti, der sich für seine dritte Amtszeit in Folge selbst wiedergewählt hat, ernannte folgende Gemeinderäte: Giovanni Pitturru, stellvertretender Bürgermeister, zuständig für öffentliche Arbeiten, Stadtplanung und Sport; Lucia Pirina, zuständig für Haushalt, Planung und Personal; Christian Filippeddu, zuständig für Soziales und Kultur, Bildung und Gesundheitswesen; und Vanni Deiana, zuständig für Instandhaltung, Umwelt und Landwirtschaft. Caio Duilio Viti wurde mit einem überwältigenden Stimmenzuspruch als Bürgermeister der Gemeinde bestätigt. „Ich war zuversichtlich, was das Ergebnis anging, aber mit einer so hohen Wahlbeteiligung hatte ich nicht gerechnet“, erklärte er und betonte die Bedeutung der Wahlbeteiligung bei einer Wahl, bei der nur eine Liste antrat.

Zu den Prioritäten der Stadtverwaltung gehört die Wiederherstellung der öffentlichen Wasserversorgung. Die Gemeinde will einen Streit mit dem Wasserversorger Abbanoa beilegen und eine Pipeline reaktivieren, die die Einwohner seit Jahrzehnten mit Trinkwasser versorgt. In der ersten Stadtratssitzung wurde außerdem der Erlass der Gemeindesteuern beschlossen. Der Bürgermeister betrachtet diese Maßnahme nicht nur als administrative, sondern auch als symbolische Maßnahme zur Stärkung des Vertrauensverhältnisses zwischen Institutionen und Steuerzahlern.

Viti hob die in den letzten Jahren erzielten Fortschritte hervor: Sant'Antonio, das trotz der Entvölkerungskrise, die viele Städte im sardischen Hinterland betrifft, weiterhin seine Dienstleistungen und seinen touristischen Reiz bewahrt hat. Besonderes Augenmerk soll zudem auf die ältere Bevölkerung gelegt werden. Das ambitionierteste Projekt seiner Amtszeit ist der Bau eines Seniorenheims, das in das zukünftige städtische Schwimmbad und Fitnessstudio integriert werden soll, um den sozialen Austausch und die Integration der Generationen zu fördern.

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