Bordgebühr, endgültige Abstimmung über Senkung heute: Mehrheit will Fluggesellschaften nicht schließen
Die gestrigen Verhandlungen zwischen den beiden Seiten über den von der FdI eingebrachten Antrag fanden statt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Mehrheit beabsichtigt nicht, zur Annahme von Truzzus Antrag auf Abschaffung der Flughafensteuer beizutragen, will aber auch kein Signal der totalen Abschottung gegenüber den betroffenen Unternehmen senden.
Aus diesen Gründen wurde gestern im Regionalrat die Debatte über den Mitte-Rechts-Vorschlag auf Antrag der Mehrheit zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung unterbrochen. Sie wird heute um 9:30 Uhr nach einer Nacht voller Verhandlungen zwischen den beiden Seiten sowie innerhalb von Campo Largo selbst fortgesetzt, wo – wie bereits bekannt – Uneinigkeit herrscht: Auf der einen Seite befürworten Orizzonte Comune mit der Verkehrsdezernentin Barbara Manca und die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) eine Senkung der Grundsteuer nur für die Wintermonate, während die Demokratische Partei und AVS dagegen sind.
Und heute? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder gelingt es der Mehrheit, den FdI-Fraktionsvorsitzenden Paolo Truzzu davon zu überzeugen, seinen Antrag zurückzuziehen und sich an der Ausarbeitung einer Tagesordnung zu beteiligen, die die Mittel, die die Region zur Kompensation der entgangenen Staatseinnahmen investieren muss (35 Millionen bei einer vollständigen Reduzierung, etwas über zehn Millionen allein in den Wintermonaten), nicht konkretisiert. Kurz gesagt: eine deutlich weniger explizite Tagesordnung als der Truzzu-Antrag, die es dem Regionalrat ermöglichen würde, die Verhandlungen mit den Fluggesellschaften zur Förderung der Entsaisonalisierung fortzusetzen.
Im zweiten, wahrscheinlicheren Szenario wird der FdI-Vertreter seinen Antrag nicht zurückziehen, der dann abgelehnt wird. In diesem Fall wird die Mehrheit einen eigenen Text vorschlagen , der Offenheit für die Idee einer Abschaffung der Steuer signalisiert , allerdings nur für die Wintermonate und auf jeden Fall nicht sofort, sondern möglicherweise im Zusammenhang mit dem nächsten Haushaltsgesetz, wie Orizzonte Comune gestern vorschlug. Soviel steht fest: Die Mitte-Links-Partei wird damit ein Signal der Offenheit gegenüber den Transportunternehmen aussenden, selbst ohne eine Einigung mit der Opposition.
Gestern wurde die geplante nationale Verfassungsänderung zur Wiedereinführung von Direktwahlen in den Provinzen endgültig verabschiedet. Auch die Änderung von Artikel 43 der sardischen Satzung wurde gebilligt. Sie ermöglicht es der Region, die Direktwahl der Organe großflächiger Gebietskörperschaften zu regeln. Friaul-Julisch Venetien hat diesen Ansatz bereits erfolgreich erprobt.
Die Abstimmung war einstimmig, doch das Mitte-Rechts-Lager war etwas gespalten. Truzzu erklärte in seiner Rede erneut: „Ich werde mit Ja stimmen, aber dieser Vorschlag ist eindeutig verfassungswidrig.“
