Mit dem Eintreffen der Touristen und dem Anstieg des Autoverkehrs auf den Straßen haben die Carabinieri des Provinzkommandos Cagliari einen außerordentlichen Kontrollplan umgesetzt, der sich auf die Hauptverkehrsadern der Insel konzentriert.
Die Unfallzahlen in der Region sprechen für sich: über 1.500 Vorfälle im Jahr 2025 und in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026, 39 Todesfälle und über 700 Verletzte. Der lokale Schweregradindex liegt konstant im oberen Bereich des ISTAT-Durchschnitts und bestätigt damit die Gefährlichkeit der Straßen im Raum Cagliari.

Von den 5.000 Bußgeldern, die innerhalb von achtzehn Monaten bei Polizeikontrollen auf den Straßen verhängt wurden, waren die häufigsten Verstöße das Versäumnis, ein Fahrzeug überprüfen zu lassen, das Versäumnis, einen Sicherheitsgurt anzulegen, und das Fahren ohne Versicherung.

Alkohol- und Drogenfahrten stellen jedoch weiterhin die größte Gefahr dar: Im Jahr 2025 wurden 173 Verstöße wegen Alkoholmissbrauchs gemeldet, allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 waren es 87, und 50 wegen Drogenkonsums, davon 19 von Januar bis Mai. Die Carabinieri haben bereits eine massive Ausweitung der Atemalkoholtests angeordnet . Zu den Maßnahmen gehört eine sichtbare und ständige Polizeipräsenz auf den Hauptverkehrsstraßen. Haupt- und Nebenstraßen sowie Sensibilisierungsmaßnahmen mit besonderem Augenmerk auf junge Menschen, unter anderem durch Schulungen in Schulen.

Ein besonderer Fokus liegt auf Mikromobilitätsfahrzeugen und Elektrorollern: Geplant sind „gezielte und strenge“ Kontrollen, wobei besonderes Augenmerk auf die Helmpflicht, das absolute Beförderungsverbot und die Einhaltung der innerstädtischen Geschwindigkeitsbegrenzungen gelegt wird.

(Unioneonline/vl)

© Riproduzione riservata