„Es kam mir vor wie ein böser Traum, ein Albtraum, aus dem ich erwachen könnte. Doch nach dem Erwachen folgte die Bestätigung einer noch viel schlimmeren Realität. Der CT-Scan zeigte ein eindeutiges Ergebnis: Attila ist inoperabel.“ Elisabetta Podda, Leiterin des Tierheims La Casa di Bingo, die in den letzten Tagen auf den Hilferuf für einen Hund mit einem großen, von einem Hoden ausgehenden Tumor reagiert hatte, berichtet vom traurigen Ergebnis der Untersuchung, der sich das Tier unterziehen musste.

„Die Untersuchungen ergaben, dass sich in mehreren Organen seines Körpers Krebsgeschwüre gebildet haben, wodurch ein chirurgischer Eingriff unmöglich ist“, sagt sie. „Die Hoffnung, ihn durch eine Operation heilen zu können, ist damit endgültig dahin. Wir haben jedoch noch die Möglichkeit, ihn in seiner verbleibenden Zeit so würdevoll und liebevoll wie möglich zu begleiten.“

Nach Anweisung der Tierärzte wird Attila palliativmedizinisch und schmerztherapeutisch behandelt, um ihm jeden Tag die bestmögliche Lebensqualität zu bieten und ihm Ruhe, Geborgenheit und vor allem die Liebe zu schenken, die er braucht. „Sollte es nötig sein, wird er auch auf seinem letzten Weg begleitet, damit er sein Leben ohne Leiden und in Würde beenden kann.“

Angesichts dieser schmerzlichen Diagnose wurde auch eine wichtige Entscheidung bezüglich der Spendenkampagne zur Unterstützung seiner Behandlung getroffen. Aus Gründen der Transparenz gegenüber allen Spendern wird die GoFundMe-Kampagne geschlossen.

„Die bisher gesammelten Spenden werden ausschließlich für Attilas Pflege, Tierarztkosten und Medikamente verwendet, damit er bis zum Schluss ein würdevolles Leben führen kann“, erklärt Elisabetta Podda. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die gespendet, seine Geschichte geteilt, eine Nachricht geschickt oder ihm einfach Mut zugesprochen haben. Die Unterstützung, die er erfahren hat, war und ist in dieser schweren Zeit unschätzbar wertvoll. Leider hat Attilas Geschichte einen anderen Verlauf genommen, als wir alle gehofft hatten. Doch eines bleibt unverändert: Er wird bis zu seinem letzten Tag nicht allein sein.“

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