Nach den Ereignissen der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Via Trieste und in der Umgebung herrscht in Assemini große Wut und Ungläubigkeit. Zahlreiche Autofahrer, sowohl Anwohner als auch Durchreisende, waren schockiert, als sie am nächsten Morgen feststellten, dass ihre Fahrzeuge von unbekannten Angreifern attackiert worden waren.

Die mediale Aufregung begann mit Alice Piano, die auf der Facebook-Seite „Assemini in Comune“ Alarm schlug: „Ich informiere alle Besitzer von Autos, die in der Via Trieste (vor Iperpan) und den umliegenden Straßen (Via Bologna, Via Del Popolo) geparkt sind, dass ihre Tanks geleert wurden. Bei allen Autos waren die Benzintanks geöffnet, auch bei unserem. Wie unglaublich traurig.“

Der Bericht löste umgehend eine Debatte unter den Anwohnern aus. Die einen befürchten eine Diebstahlwelle, die anderen versuchen, den Vorfall herunterzuspielen. Zu denen, die zur Vorsicht mahnen, gehört William Quintavalle, der eine alternative Theorie anbietet: „Wahrscheinlicher ist, dass sie die Tür nur aus Spaß geöffnet haben. Das ist keine schnelle Aktion, und es ist ziemlich auffällig.“

Das betroffene Gebiet ist videoüberwacht, was für die Aufklärung des Vorfalls von entscheidender Bedeutung sein könnte. Derzeit stockt jedoch der bürokratische Prozess: Die Carabinieri der Wache Assemini wurden zwar über den Vorfall informiert, eine formelle Anzeige wurde aber offenbar nicht erstattet.

Auch Bürgermeister Mario Puddu äußerte sich zu dem Vorfall und zeigte sich schockiert: „Sie wissen gar nicht mehr, welche Verbrechen sie sich noch ausdenken können. Mein Rat: Melden Sie sie!“

Der Appell des Bürgermeisters zielt darauf ab, die Opfer zu einer offiziellen Anzeige bei der Polizei zu bewegen. Nur durch eine formelle Beschwerde können die notwendigen Ermittlungen eingeleitet und die Überwachungsaufnahmen ausgewertet werden, um die Verantwortlichen zu identifizieren und das – vorerst – noch immer beunruhigende nächtliche Rätsel zu lösen.

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