Bei den Bauarbeiten am Bahnhof von Palau wurden weder gegen das Kulturerbegesetz verstoßen noch historische oder künstlerische Objekte beschädigt. Giovanni Tiveddu, Leiter der technischen Abteilung der Gemeinde Palau, und Claudio Valentino, Projektleiter, wurden von Richter Tommaso Andorlini vom Gericht in Tempio freigesprochen, „da die Sachlage nicht bewiesen werden konnte“.

Das Urteil erging am Ende eines sechsjährigen Prozesses. Im Mittelpunkt des Falles stand der Abriss des Gehwegs an der Schmalspurbahnstrecke Palau-Palau Marina, der Sassari-Palau-Bahn (Trenino Verde).

Das abgerissene Bauwerk stellte laut Prozess kein Kulturgut von historischem oder künstlerischem Wert dar. Die Verteidigung (die Anwälte Luca Montella und Sebastiano Chironi) konnte nachweisen, dass kein Verstoß gegen das Denkmalschutzgesetz vorlag.

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