Ständige Anlandungen an den Küsten Südsardiniens. Seit Jahren ist die Inselgruppe zu einem Ziel für Migranten aus Nordafrika geworden, vorwiegend aus Algerien, aber in einigen Fällen auch aus Tunesien.

Am Nachmittag gingen drei Personen von Bord: eine am Strand Porto Pino in Sant'Anna Arresi. Die Gruppe von 13 Personen, darunter zwei Frauen und ein Kind, wurde nach dem Aussteigen von Sanitätern an der zwischen dem ersten und zweiten Strand gelegenen Notfallstation aufgegriffen.

Video di Mariangela Lampis

Anschließend erreichte eine weitere Gruppe von zehn Personen direkt den Kanal und landete an der Slipanlage des Yachthafens. Mehrere Schwimmer beobachteten das Geschehen und alarmierten die Polizei, die sich aufgrund der vorherigen Ankunft bereits in der Nähe befand. Später am Abend erreichte eine weitere Gruppe von acht jungen Leuten in einem Fiberglasboot Santa Margherita di Pula.

Unterdessen warten Berichten zufolge viele Algerier darauf, in diese kleinen Boote für die rund 210 Kilometer lange Überfahrt vom Hafen Annaba, einem der wichtigsten Abfahrtsorte, einzusteigen. Die Fahrt dauert je nach Wetter- und Seebedingungen elf Stunden oder länger.

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