Angriffe und Brände: Der Stadtrat berät über die Sicherheit. Cacciotto: „Das Leben in Alghero ist gut; das sind private Streitigkeiten.“
Der Bürgermeister spielt das Ausmaß der kriminellen Aktivitäten nach einer langen Reihe von Vorfällen in den letzten Monaten herunter: „Mafia-Infiltration? Wir müssen sofort in höchste Alarmbereitschaft sein.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das Thema Sicherheit steht nun offiziell auf der politischen Agenda des Stadtrats von Alghero. Die Fraktionsvorsitzenden nahmen den Vorschlag des Stadtratspräsidenten Mimmo Pirisi an und leiteten damit das Verfahren ein, das zur Einberufung einer öffentlichen Stadtratssitzung zu diesem Thema führen wird.
Die Initiative folgt einem Antrag von Bürgermeister Raimondo Cacciotto während der Sitzung am 28. Mai und einem Antrag von Stadtrat Mulas, der zwei Tage später eine offizielle Einladung zur Diskussion des Themas Kriminalität im Stadtrat einreichte.
Il Consiglio comunale di Alghero
Die Entscheidung erfolgte im Anschluss an die Sitzung des Provinzkomitees für öffentliche Ordnung und Sicherheit, die von der Präfektur einberufen und gestern Vormittag abgehalten wurde. In der Sitzung wurde die jüngste Serie von Brandstiftungen erörtert. Neben Präfektin Grazia La Fauci nahmen der Staatsanwalt von Sassari, Armando Mammone, und per Videokonferenz der Generalstaatsanwalt des Berufungsgerichts von Cagliari , Luigi Patronaggio, an der Sitzung teil. Auch Bürgermeister Cacciotto war anwesend und erläuterte die Lage, die sich aus den Gesprächen mit den Strafverfolgungsbehörden in den letzten Monaten ergeben hatte.
„Diese Situation muss aus drei verschiedenen Perspektiven betrachtet werden“, erklärt der Bürgermeister. Die erste betrifft die Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt. „Das Leben in Alghero ist gut, darüber sind sich alle einig.“ Die zweite betrifft die mögliche Unterwanderung durch die Mafia: „Seit Beginn unserer Amtszeit haben wir in dieser Hinsicht höchste Wachsamkeit walten lassen, unter anderem durch das mit der Präfektur geschlossene Protokoll, das einen ständigen Informationsaustausch mit den Wirtschaftsförderungsbehörden ermöglicht, um verdächtige Anzeichen frühzeitig zu erkennen.“
Der dritte Aspekt betrifft die jüngsten kriminellen Vorfälle, darunter die Brände, die die Region in den letzten Wochen heimgesucht haben. „Es lässt sich keine gemeinsame Ursache feststellen“, bemerkt Cacciotto, „und oft stehen diese Vorfälle im Zusammenhang mit privaten Streitigkeiten.“
Raimondo Cacciotto, sindaco di Alghero (foto concessa)
Das Thema wird in der nächsten Stadtratssitzung behandelt, die voraussichtlich am 10. Juni stattfinden wird.
