Zwei Regattagebiete – ein Hauptgebiet vor Capo Sant'Elia und Lazzaretto sowie ein Reservegebiet vor der Küste von Giorgino – stehen je nach Wetter- und Seebedingungen zur Verfügung. Dies geht aus der Anordnung der Küstenwache von Cagliari im Hinblick auf die lang erwartete Vorregatta zum 38. America's Cup hervor, die in Cagliari stattfinden soll.

Die von Konteradmiral Giovanni Stella unterzeichnete Maßnahme regelt die Sicherheit der Schifffahrt während der Veranstaltung, zu der Tausende von Segelbegeisterten und Dutzende von Booten in die Hauptstadt erwartet werden. Das erste ausgewiesene Gebiet ist ein großes, kreisförmiges „Vorsichtsgebiet“ mit einem Radius von zwei Kilometern vor Capo Sant’Elia . Die Regattastrecke befindet sich innerhalb dieses Gebiets, ist mit Bojen markiert und für unbefugte Schiffe vollständig gesperrt. Das zweite Gebiet wurde vor Capo Giorgino eingerichtet und kann von den Organisatoren bei widrigen Wetter- und Seebedingungen genutzt werden. Um die Regattastrecke herum werden außerdem drei Unterzonen (jeweils farblich abgegrenzt) geschaffen: eine für zugelassene Boote, eine für Freizeitkapitäne und eine für vollständig gesperrte Zone.

Die Maßnahme, die nach eingehenden Gesprächen mit dem Veranstalter und nach vorheriger Abstimmung mit der Präfektur Cagliari und allen anderen zuständigen Behörden zur Gewährleistung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen erlassen wurde, wird Teil des in den kommenden Tagen zu unterzeichnenden Einsatzplans sein. Dieser Plan sieht vor, dass die Einsatzzentrale des 13. Seenotrettungszentrums (MRSC) als Koordinierungsstelle für alle zum Schutz von Menschenleben auf See und zur Gewährleistung der Schifffahrtssicherheit eingesetzten Marineschiffe dient. Konkret werden acht Schiffe der Küstenwache und drei Schiffe der Feuerwehr auch medizinisches Personal mitführen. Diese Schiffe werden zudem von Marineschiffen der Guardia di Finanza, der Carabinieri und der Staatspolizei unterstützt, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten.

Die Verordnung sieht strenge Regeln für die Teilnahme an der Veranstaltung vor: Ankern im Schutzgebiet, Segeln und das Anlegen von Booten nebeneinander sind verboten. Nur motorisierte Fahrzeuge sind mit minimaler Geschwindigkeit zugelassen. Stand-Up-Paddleboards, Kanus und Kajaks sind ebenfalls untersagt. Nach Regattaende, spätestens jedoch um 18:00 Uhr, müssen alle Boote das Gebiet verlassen.

(Unioneonline/vf)

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