„Wir dachten nicht, dass die Situation so ernst sei.“ Ein Video voller Bürgersinn und Cagliari-typischer Eigenheiten (positiv) fängt die Unhöflichkeit von Cagliari ein (negativ, natürlich).

21 Uhr, vierter Halt in Poetto: Im Sand liegen Wodka- und Bierflaschen („Die sind ja voll, du kannst ja gar nicht richtig trinken!“, höhnt man), Papier, Gläser. Müll aller Art. Ein unanständiger Anblick, gefilmt (und kommentiert) von Claudia Concas, die mit einer Freundin beschloss, aufzuräumen. In weniger als zehn Minuten füllten sie einen großen Müllsack. Den Strand konnten sie jedoch nicht säubern, so viel Müll war auch von den Möwen verstreut.

„Ich hoffe, der gleiche Dreck, den ihr am Strand hinterlasst, wächst unter eurem Bett, während ihr schlaft“, schimpft Concas. „Selbst diese Gesten, so unbedeutend sie euch jetzt auch erscheinen mögen, werden euch zu dem Menschen machen, der ihr morgen sein werdet. Nicht alles steht euch zu, nicht alles gehört euch“, sagt er an die Unzivilisierten gerichtet. „ Das Erste, was mir meine Eltern beigebracht haben, war, die Orte, die ich besuche, so sauber zu hinterlassen, wie ich sie vorgefunden habe.“

Laut Concas, der mit seinen Videos über Hunde Millionen von Aufrufen erzielt, „hätte ein Hund niemals eine Flasche Wodka, Dutzende von Dosen, Chips und Zigaretten am Strand zurückgelassen.“

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