Im Durchschnitt eine Rettungsaktion alle zwei Tage, insgesamt 167 gerettete Personen pro Jahr. Dies sind einige der Zahlen, die der sardische alpine und speläologische Rettungsdienst im Jahr 2025 verzeichnete.

Zu den Gründen für die 159 Rettungseinsätze in schwer zugänglichen Gebieten zählten Krankheiten und Verletzungen infolge von Stürzen. Die Berg- und Höhlenretter spielten auch bei den 118 Hubschrauberrettungseinsätzen eine entscheidende Rolle, bei denen Verletzte oder Unfallopfer aus ansonsten nahezu unzugänglichen Gebieten geborgen wurden.

Wie aus den Einsatzstatistiken der Insel hervorgeht, war Ogliastra mit 40 Einsätzen das Gebiet mit den meisten Rettungsaktionen, gefolgt von Sassari (36). Unmittelbar dahinter liegen Nuoro (30) und Cagliari mit 22 sowie Südsardinien. In Oristano wurde die sardische alpine und speläologische Rettungsmannschaft neunmal alarmiert.

Der Mai ist mit 24 Rettungseinsätzen der Monat mit den meisten Rettungen, gefolgt von September und November mit jeweils 19. Ausländer werden oft kritisiert und als besonders unvorsichtig dargestellt, doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: 129 der Geretteten sind Italiener. Danach folgen Deutsche (15), Franzosen (8) und Angehörige anderer Nationalitäten. Wanderer stellen mit 64 Prozent den größten Anteil der Einsätze dar.

Dann folgen Mountainbiker (11 Rettungseinsätze, 6,6 Prozent aller Einsätze). 63 Prozent der Geretteten sind Männer. Die Altersgruppe mit den meisten Einsätzen des sardischen alpinen und speläologischen Rettungsdienstes war die der 50- bis 60-Jährigen (38 Einsätze). Danach folgte die Altersgruppe der 60- bis 70-Jährigen, und an dritter Stelle die der 30- bis 40-Jährigen.

In 144 Fällen wurde der Einsatz für Rettungsaktionen in schwierigem Gelände ausgelöst, 13 Mal für die Suche nach Vermissten und 2 Mal für Operationen in Höhlengebieten. Einmal mehr eine bemerkenswerte Leistung, selbst auf der Insel, der 165 spezialisierten Bergretter und der 83 Höhlenretter.

(Unioneonline)

© Riproduzione riservata