Der ehemalige Bürgermeister von Alghero, Mario Conoci, äußert sich zur Gemeindeverordnung Nr. 2695 bezüglich der Ausschreibung eines Beratungsauftrags zu den Zukunftsperspektiven der Hundezuchtstätte Primavera und wirft Fragen zur Festlegung der erforderlichen beruflichen Qualifikationen auf. Der Auftrag ist mit 30.000 € pro Jahr vergütet und kann auf bis zu 36 Monate verlängert werden. Laut Conoci bedürfen bestimmte Passagen der Vereinbarung weiterer Prüfung. Sie verweisen, wie er in einer Anmerkung schreibt, auf „spezielle und seltene berufliche Qualifikationen“, die von Accredia-akkreditierten Stellen im Bereich der fortgeschrittenen Hundeausbildung vergeben werden, und sehen zudem die Möglichkeit vor, „ohne Hochschulabschluss“ tätig zu sein.

Conoci will Klarheit. „Zuerst möchte ich Daten, Dokumente und Quellen überprüfen“, sagt der ehemalige Bürgermeister und kündigt seine Absicht an, den von der Gemeinde angewandten Untersuchungsprozess zu rekonstruieren, um das benötigte Profil zu erstellen.

„Wenn eine Verwaltung eine öffentliche Bekanntmachung mit solch spezifischen Anforderungen erstellt, muss sie erklären können, wer diese Anforderungen wann und auf Grundlage welcher Untersuchung ermittelt hat“, betont Mario Conoci. Ein weiterer Punkt betrifft die interne Überprüfung der Gemeinde, die ohne Ergebnis abgeschlossen wurde. Für den ehemaligen Bürgermeister beweist „eine interne Bekanntmachung, die Mitte August noch unbeantwortet blieb, nicht automatisch die objektive Unmöglichkeit, interne Expertise zu nutzen.“


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