Alghero, Fallschirmjäger von Feierlichkeiten zum 25. April ausgeschlossen: Skandal bricht aus
Der Verband bedauert: „Wir wurden nicht eingeladen.“ FdI bittet die Gemeinde um Aufklärung.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Fallschirmjägerverband äußerte sein tiefes Bedauern über die Ereignisse während der Feierlichkeiten zum 25. April in Alghero und ganz allgemein über die Art und Weise, wie die offiziellen Gedenkveranstaltungen der Stadt abliefen. Provinzpräsident Giuseppe Meloni erklärte: „Die fehlende Kommunikation (Einladung) ist seit Langem ein Problem und hindert unseren Verband daran, sich mit der gebotenen Organisation und Würde an den öffentlichen Zeremonien zu beteiligen. Diese sind uns sehr wichtig, da wir uns als Vertreter und Diener des Staates, als pensionierte Militärangehörige, Freiwillige, aber auch als Bürger verstehen, die seit Jahren für Präsenz, Gedenken und Würde bei zivilen und militärischen Zeremonien sorgen.“
Die Partei Fratelli d’Italia in Alghero schaltete sich umgehend ein und bezeichnete den Vorfall als „schwerwiegenden politischen Zwischenfall“. Sie forderte eine Stellungnahme der Stadtverwaltung. Laut Pino Cardi, dem Stadtkoordinator der Oppositionspartei, zeugt die Nichteinladung der Verbände der Streitkräfte von „Respektlosigkeit gegenüber den Beamten“, ob versehentlich oder absichtlich. Auch der stellvertretende Koordinator Alessio Auriemma bezog entschieden Stellung und nannte den Ausschluss der Folgore-Vereinigung inakzeptabel. „Jeder, der eine Uniform trägt oder getragen hat, verdient den uneingeschränkten Respekt der Institutionen.“ Für Parteichef Alessandro Cocco sollte der 25. April ein „nationaler Feiertag der Einheit“ bleiben, während er in Alghero zu einer einseitigen und spaltenden Gedenkveranstaltung verkommen sei. Die Partei kündigte eine formelle Aufforderung an die Stadtverwaltung an, den Fehler der unterlassenen Kranzniederlegung am Folgore-Denkmal zu beheben, sich offiziell zu entschuldigen und ab dem nächsten Jahr auf spaltende Interventionen bei institutionellen Zeremonien zu verzichten.
